Blue Dragon

Test

Jetzt wird es ernst. Der Sandhai greift unsere Helden an. Jetzt wird es ernst. Der Sandhai greift unsere Helden an. Was anfangs wie ein Kampf ohne jegliche Chance wirkt, entpuppt sich schnell als raffinierte List der draufgängerischen drei. Dank vieler gut gestellter Fallen gelingt es ihnen tatsächlich, den Landhai zu besiegen - nur um mit der Kreatur zusammen in eine Erdspalte zu fallen. Hier stellt sich plötzlich heraus, dass der Landhai nicht, wie seit Jahren angenommen, ein marodierendes Lebewesen ist, sondern eine riesige Maschine, die von einer uralten Zivilisa­tion gebaut wurde. Die Frage, wer diese Maschine jetzt steuert, beantwortet sich schneller als erwartet. Während die drei Freunde noch über ihre Entdeckung staunen, werden sie auch schon an Bord einer fliegenden Festung teleportiert, die sich seit Jahren im violetten Wolkennebel versteckt. Sie stoßen auf drei handfeste Oberfieslinge, deren einzige Aufgabe es ist, die Welt zu tyrannisieren: General Szabo, ein Kampfroboter, der die Schlagkraft einer ganzen Armee besitzt, Tottreu, ein kleines, verschlagenes Wesen unbestimmter Herkunft und Nene. Letzterer macht keinen Hehl daraus, dass er das pure Böse in Person ist.

Als Nachfahre der uralten Zivilisa­tion bemächtigt er sich der erhaltenen Artefakte und terrorisiert damit nicht nur das Königreich Jebral, sondern auch die gesamte Welt, um sie sich untertan zu machen. Er hat schon eine große Palette an mächtigen Gerätschaften in seinen Besitz gebracht - was ihm nur noch fehlt, sind die Zugangscodes zu den tief unter der Erde schlummernden Roboterarmeen, die mit einem Schlag die Welt erobern könnten. Keine Frage - dieser Typ muss gestoppt werden. Aber was können drei Teenager schon gegen einen so mächtigen Gegner ausrichten?

Da kommen glückliche Umstände ins Spiel: Die drei verschlucken nämlich magische Kapseln, welche ihnen nicht nur magische Kräfte verleihen, sondern auch mächtige, blaue Schattenwesen an ihren Körper heften. Giro erhält einen riesigen Minotaurus, Klug einen feuerspeienden Phönix und über Shu wacht ein mächtiger blauer Drache. So gestärkt, erledigen sie die ersten Roboterwachen an Bord der fliegenden Festung und ihnen gelingt vorerst die Flucht.

Von nun an verfolgen sie Nenes Spur der Zerstörung über die Welt, um seinen Eroberungsplan zu stoppen und dem Oberschurken letztendlich das Handwerk zu legen. Dabei stoßen sie immer wieder auf Spuren der uralten Zivilisation und treffen sogar noch zwei weitere Krieger, die genau wie sie magische Schatten besitzen: Das überdrehte Katzenwesen Manomaro und die vollbusige Söldnerin Zola.

Fünf edle Kämpfer - und ein Superschurke, der die Welt mit seinen gesichtslosen Roboterarmeen versklaven will. Das ist eine Geschichte aus der Märchen, bunte Star Wars-Filmchen und Rollenspiele der ersten Stunde geschmiedet sind. Besonders hier schimmert der oben angeführte Spruch "früher war alles besser" durch. Und was soll man sagen? Es klappt! Die einfache Geschichte, verbunden mit dem zauberhaften Charakterdesign des Dragonball-Schöpfers Akira Toriyama, versprüht einen Charme, den die meisten Japano-Rollenspiele der letzten Jahre vor lauter übertriebenen philosophischen Ansätzen schon längst verlernt haben.

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