Bei all der Gaudi konnten wir aber auch online ein paar Schwachpunkte ausmachen. Da alle Spiele zentral auf EA-Servern gehostet werden, war es uns zumindest in der vorliegenden Testversion nicht möglich, ein eigenes, privates Spiel zu erstellen. Auch eine Serverliste mit allen offenen Matches wird nicht angezeigt. Ihr habt lediglich die Möglichkeit, euch für ein Ranglisten- oder Nicht-Ranglisten-Spiel zu entscheiden, die gewünschte Map zu wählen und werdet dann ins nächste verfügbare Spiel geworfen. Immerhin: Vor Server-Beitritt dürft ihr mit Freunden ein Squad bilden und dann geschlossen in den Kampf ziehen. Die Tatsache, das es zunächst nur einen Spielmodus gibt, trägt nicht unbedingt zur Langzeitmotivation bei. Aber hier wollen die Entwickler den aus den Vorgängern bekannten Total-Conquest-Modus alsbald als Download nachliefern. Außerdem hält euch ein umfangreiches Beförderungs- und Belohnungssystem bei der Stange.
Für Sammler: Die Limited Gold Edition
Stolze 70 bis 80 Euro kostet die limitierte Sonderauflage je nach Offerte. Dafür erhalten wahre Battlefield-Fans aber auch ein umfangreiches Zusatzpaket. Neben der hochwertigen Verpackung im goldenen SteelBook und einem exklusiven Bad-Company-Poster gibt es auch zusätzliche Inhalte auf der Blu-ray Disc. Dazu zählt eine wirklich unterhaltsame und aufschlussreiche Behind-the-Scenes-Dokumentation, in der Senior Producer Karl Magnus Troedsson und seine schwedischen Entwicklerkollegen den Entstehungsprozess von Battlefield: Bad Company aufzeigen. Hinzu kommen acht Videos mit strategischen Tipps zu den enthaltenen Multiplayer-Maps. Abgerundet wird die Angebot von fünf speziellen Waffen, die gleich von Anfang an im Mehrspieler-Modus verfügbar sind. Diese Wummen müssen in der Standard-Version erst durch Erreichen des höchsten Ranges (25) freigeschaltet werden.
