Battlefield: Bad Company

Test Toni Opl

Battlefield: Bad Company Besonders motivierend ist, dass ihr im Verlauf der Kampagne nicht nur immer neue Vehikel, sondern auch neuartige Waffen(systeme) aufstöbert oder vom Hauptquartier geliefert bekommt. Zwischendurch gibt es Dutzende unterhaltsamer Cut-Scenes, in denen sich eure mittlerweile zu Kumpels avancierten Kameraden diverse Albernheiten leisten oder sich gegenseitig in die Haare kriegen. Das ist stellenweise wirklich urkomisch, zumal die deutsche Synchro zwar alles andere als lippensynchron ist, aber weitgehend professionell und ambitioniert klingt. Wer will, darf die Kampagne aber auch im englischen O-Ton genießen.

Licht und Schatten
Battlefield: Bad Company Quelle: PC Games Hardware Sieben Missionen hören sich zunächst mager an, doch die Maps sind gigantisch und in mehrere Abschnitte unterteilt, die sich euch erst nach und nach eröffnen. Somit kommt man auf eine Nettospielzeit von knappen zehn Stunden, sofern man nicht nur stur durch die Levels hetzt, sondern die Augen auch nach Gold und neuen Wummen offen hält. Neben der coolen Inszenierung und der bis zu 90 Prozent (!) zerstörbaren Umgebungen offenbaren sich aber auch einige Ungereimtheiten im Einzelspieler-Modus: Die verschiedenen schallgedämpften Waffen sind nahezu sinnlos, denn ein Anschleichen an die Widersacher ist kaum möglich. Ein (eigentlich lautloser) Schuss und der Feind ballert trotzdem sofort aus allen Rohren zurück. Hinzu kommt die Tatsache, dass man mit dem Powertool - eigentlich zur Reparatur von Vehikeln bestimmt - auch Hauswände, Bäume sowie Freund und Feind "zu Tode schrauben" kann. Häuser und Innenareale hätten zudem ruhig etwas abwechslungsreicher gestaltet werden können.

Im Goldrausch
Battlefield: Bad Company Battlefield: Bad Company besitzt out of the box nur einen einzigen Online-Spielmodus. Der nennt sich Gold Rush und macht seinem Namen alle Ehre. Zwei Teams a maximal zwölf Mann streiten sich darin um das kostbare Edelmetall. Ziel der Angreifer ist es, zwei auf der Karte markierte Metallkisten entweder mit Sprengladungen oder purer Waffengewalt zu zerstören, um an die funkelnden Barren zu gelangen. Bei erfolgreicher Eroberung öffnet sich ein neues Areal auf der Map mit zwei weiteren Kisten. Die Verteidiger werden zurückgedrängt und müssen zwei weitere Kisten verteidigen. Das Match ist erst vorbei, wenn alle Goldvorräte erobert oder die Respawn-Tickets der Angreifer komplett verbraucht sind.

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