Alles Gute zum 20. Geburtstag! Sonic wird heute 20 Jahre alt und wir feiern den blauen Igel mit einer Sega-Historie von den Arcade-Anfängen bis Sonic Chronicles. Über Äonen war Sega ein gefährlicher Konkurrent für Nintendo und Sony. Trotzdem etablierten sich die grandiosen Konsolen von Sega lediglich als Geheimtipp.
Quelle: sega
Isao Okawa
Sega - Fusion über Fusion
Isao Okawa, der Firmenchef von Sega, starb am 18. März 2001 und vermachte seiner Firma 700 Millionen Euro. Dies legte den Grundstein dafür, dass Sega die größte Software-Schmiede werden sollte. Das Jahr 2003 war das Jahr der Gerüchte. Es verbreitete sich, dass Sega mit allen möglichen Firmen fusionieren wollte, unter anderem mit Namco (dem Spielhallen-Automaten-Hersteller) und sogar mit Microsoft und Electronic Arts. Sega löste diese Gerüchte jedoch allesamt auf.
Dagegen schlossen sich der Pachinko-Automatenbetreiber Sammy und Sega im Oktober 2004 zu "Sega Samm y Holdings" zusammen.
2005 stellte Sega die neue Firmenstrategie, Partnerschaften mit anderen Firmen einzugehen, der Presse vor, unter anderem mit THQ, Chunsoft und Vivarium. Auch für die neue Konsolengeneration (Playstation 3, Xbox 360 und Wii) wollte Sega Spiele entwickeln. Auch der Nintendo DS erhält Unterstützung. Zusammen mit BioWare wird Sonic Chronicles - Die dunkle Bruderschaft für 2008 entwickelt.
Resümee
Nach mehreren Fehlschlägen in der Konsolenherstellung etabliert sich Sega heute als Unterstützer und Software-Hersteller. Wir können nur froh sein, dass Sega es versucht hat, denn die Konsolen und Spiele haben bei vielen Kennern heute noch Kultstatus und auch die derzeitigen Umsetzungen erfreuen sich größter Beliebtheit. Bleibt nur die Frage, ob Sega als ewiger Zweiter hätte untergehen sollen oder ob es richtig ist, sich überall unterstützend einzubinden und den Kultstatus (auch mit Figuren wie Sonic) einzubüßen und in ständiger Kritik durch Spieler der älteren Generation zu geraten.
