The Adventures of Elliot macht absolut süchtig! Pixel-Action der Extraklasse im Test

Test Yannik Cunha
The Adventures of Elliot macht absolut süchtig! Pixel-Action der Extraklasse im Test
Quelle: Square Enix

Mit The Adventures of Elliot bringt Square Enix das nächste 2D-HD-Spiel auf den Markt. Entwickler Claytechworks kommt dieses Mal aber nicht mit rundenbasiertem Kampf um die Ecke, sondern mit purer Action!

Mit The Adventures of Elliot bringt Claytechworks zusammen mit Team Asano eine vollkommen neue IP auf den Markt. Die Entwickler sind unter dem Square-Enix-Banner bereits bekannt für andere 2D-HD-Spiele, nämlich Bravely Default und Octopath Traveler. Da sind also wahre Meister des 2D-HD-Stils am Werk! Dieses Mal gibt's aber keine rundenbasierten Kämpfe, sondern schnellen Echtzeit-Kampf. Ob der actionreiche Versuch um die Abenteuer von Elliot gelingt, schauen wir uns im Test an!

Zeitreisen, eine Prinzessin mit Walkie-Talkie und eine Fee

Beginnen wir mit der Story, immerhin konnte die in Octopath Traveler und vor allem in Bravely Default vollends überzeugen! Die Handlung von Adventures of Elliot ist im Vergleich dazu aber weder allzu tief, noch kompliziert oder tragisch.

Wir finden uns in der Haut von Elliot wieder, einem einfachen Abenteurer des Königreichs Huther. Durch Vitamin B finden wir uns im Adelshaus der Stadt wieder, wo König Hichard eine Mission für uns hat.

Für diese bekommen wir Prinzessin Heuria in unseren Ohrring gezaubert, die dann quasi wie mit einem Walkie-Talkie zu uns geschaltet wird. So sind wir nicht mehr allein auf Reisen, und die Prinzessin kommentiert fast alles, was wir sehen. Außerdem hat sie nützliche Heilzauber für uns parat.

Auf dem gemeinsamen Abenteuer finden wir dann zudem ein Zeitportal, das wir aber laut König auf keinen Fall benutzen dürfen!

Wir schließen die Mission ab, kommen zurück und - oh Schreck! Der Typ, der als einziger keine bunten Farben trägt und superböse aussieht, stellt sich als superböse heraus und will den König verraten! Dazu nutzt er natürlich das illegale Zeitportal - und wir folgen ihm kurzerhand ebenfalls in die Vergangenheit, um zu schauen, was der Typ Superböses anstellen möchte!

Danke für die doppelte Erklärung, Kaifried. Aber ja, auch ein drittes Mal: Man kann mit dem Portal durch die Zeit reisen. Quelle: PC Games Danke für die doppelte Erklärung, Kaifried. Aber ja, auch ein drittes Mal: Man kann mit dem Portal durch die Zeit reisen. In der neuen Zeit funktioniert unser Walkie-Talkie mit der Prinzessin aber natürlich nicht mehr so richtig und ihre Heilzauber können auch nicht mehr benutzt werden. Zum Glück tauschen wir den Adelsspross aber schon bald mit einer Fee aus, mit dem unglaublich kreativen Namen Faie. Sie ist dann über den Verlauf des ganzen Spiels an unserer Seite und hilft uns im Kampf und beim Erkunden mit verschiedenen Zaubern. Auf Wunsch kann sie sogar von einem zweiten Spieler gesteuert werden!

Das alles ist schon ziemliche Standardkost und auch klischeebehaftet, und bis zum Schluss bleibt das auch so. In The Adventures of Elliot überrascht uns eigentlich keine Wendung allzu sehr. Es geht eher, wie der Titel schon sagt, darum, Abenteuer zu erleben. Das ist auch Elliots Ziel, der immer wieder betont, dass er Abenteurer ist. Kein Söldner, keine Garde, kein Leibwächter, einfach ein aufrechter Typ, der Menschen beschützen und Abenteuer erleben möchte. Und zum Glück wurde ordentlich dafür gesorgt, dass wir die auch erleben!

Faie begleitet uns nicht nur, sie hilft uns durchgehend mit ihrer Magie! Außerdem labert sich uns durchgehend voll. Da kann sich Navi noch etwas abschauen! Quelle: PC Games Faie begleitet uns nicht nur, sie hilft uns durchgehend mit ihrer Magie! Außerdem labert sich uns durchgehend voll. Da kann sich Navi noch etwas abschauen!

Die Abenteuer von PC Games

In The Adventures of Elliot haben wir es mit einer eigentlich nicht allzu großen Open World zu tun. Das ist aber gar nicht schlimm, weil dafür alle zwei Meter irgendein Gebäude, Dungeon oder eine Schatztruhe auf uns warten. Der ganze, leere Open-World-Käse, mit dem Welten gerne einmal künstlich aufgeplustert werden, fällt hier einfach weg.

Points of Interest sind bündig miteinander verbunden, so bleibt die Actiondichte stets hoch, Leerlauf gibt es eigentlich nie. Dabei werden wir von einer Kernmechanik immer weiter vorangetrieben: dem Fundbonus. Schalten wir genug Gegner hintereinander aus, erhalten wir mehr Loot pro besiegtem Gegner. Die Zahl wird dabei immer präsent oben links auf dem Bildschirm eingeblendet und treibt uns an, mehr Gegner auszuschalten, ohne getroffen zu werden.

Die Höhe des Fundbonus wird oben links angezeigt, also die genaue Anzahl unserer Serie nach jedem besiegten Gegner. Und glaubt uns, die Zahl hochzutreiben ist motivierender, als ihr gerade denkt. Quelle: PC Games Die Höhe des Fundbonus wird oben links angezeigt, also die genaue Anzahl unserer Serie nach jedem besiegten Gegner. Und glaubt uns, die Zahl hochzutreiben ist motivierender, als ihr gerade denkt. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen, also kämpfen wir uns von einem Gegner zum nächsten, steigern unseren Fundbonus immer weiter, farmen Items und - upps! - ein paar Stunden sind vergangen, ein großer Teil der Karte ist aufgedeckt und wir sind tausende Gul und ein paar Upgrades reicher. Auf diesen spontanen Detouren finden wir uns immer wieder. Es fühlt sich aber nicht so an, als wären wir jemals abgelenkt von der Hauptquest gewesen, weil das Erkunden einfach Spaß bereitet! Das sind eben die Abenteuer von Elliot, die wir hier erleben.

  1. Seite 1 The Adventures of Elliot macht absolut süchtig! Pixel-Action der Extraklasse im Test
  2. Seite 2 The Adventures of Elliot hat ein befriedigendes Kampsystem das absolut süchtig macht!
  3. Seite 3 Elliot kann ziemlich schwierig sein! Wenn wir wollen.
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