Die Charaktere sind unglaublich detailliert.
Nichts für Kinder
Komplett neu ist auch das Inventar. Beim Waffenhändler könnt ihr drei verschieden große Ablagen kaufen, in die ihr eure Gegenstände legen könnt. Jeder Gegenstand nimmt einen bestimmten Platz in der Ablage in Anspruch. So ist beispielsweise ein Raketenwerfer natürlich deutlich größer als eine Handfeuerwaffe. Capcom hat auch das Speichersystem überarbeitet. Die Schreibmaschinen, an denen ihr den Spielstand speichern könnt, gibt es zwar nach wie vor, allerdings benötigt ihr nun keine knapp bemessenen Farbbänder mehr, um euren Fortschritt zu sichern. Stattdessen könnt ihr so oft speichern, wie ihr möchtet. Die Schreibmaschinen sind gut platziert, sodass kein Frust aufkommt, wenn euer Spielcharakter mal sterben sollte. Hinzu kommt, dass ihr das Spiel automatisch an gut gesetzten Rücksetzpunkten beginnt, sobald ihr ein Leben verloren habt.Resident Evil 4 punktet zudem in einem weiteren Bereich. Der Umfang ist erheblich größer als bei den bisherigen Resident Evil-Spielen. 15 bis 20 Stunden solltet ihr auf jeden Fall einplanen, ungeübte Spieler brauchen sogar noch länger. Hinzu kommt, dass Resident Evil 4 kein leichtes Spiel ist. Einige Abschnitte haben es wirklich in sich und sind knackig schwer, jedoch niemals unfair. Capcom hat mit Resident Evil 4 die Erwartungen mehr als erfüllt und liefert nicht nur das beste Survival-Horror-Spiel aller Zeiten, sondern eines der besten Spiele der aktuellen Konsolengeneration ab. Capcom hat bereits eine 18er-Freigabe für Resident Evil 4 erhalten. Wer dieses Alter bereits erreicht hat, sollte Resident Evil 4 auf jeden Fall in seine GameCube-Sammlung aufnehmen.
