Mouse: P.I. for Hire bietet Skills, Nebenaufgaben und starkes Gunplay. Unser Fazit zum stylischen Indie-Shooter im Überblick.
Wobei Jack über den Spielverlauf immer wieder neue Skills dazubekommt, etwa einen Doppelsprung oder einen Greifhaken. Dabei haben sich die Macher offenkundig von Metroidvanias inspirieren lassen, ein ausgewachsener Genrevertreter ist Mouse: P.I. for Hire aber nicht. Es gibt nur minimales Backtracking innerhalb einzelner Levels, in denen ihr Abkürzungen freischalten könnt. Ihr kehrt aber nicht an alte Orte zurück, um mit euren neuen Fähigkeiten bisher unerreichbare Wege zu öffnen. Tatsächlich ist es sogar so, dass die meisten Locations - die ihr über eine kleine Weltkarte ansteuert - komplett verschlossen werden, wenn ihr dort alles Wichtige erledigt habt.
Quelle: PC Games
Jack Pepper benutzt natürlich stilecht seinen Schwanz als Greifhaken.
Don't call it Metroidvania
Wo es noch was zu tun gibt, verrät im Zweifelsfall ein kleiner magischer Pinsel, der euch auf Tastenbefehl zum nächsten Missionsziel führt. Das muss nicht zwingend eine Hauptmission sein. Die Bewohner von Mouseburg kommen auch gerne mal mit kleinen Nebenaufgaben auf euch zu: Die Fetch Quests à la "Besorge eine Dose Ölsardinen für den Barkeeper" lassen sich leicht im Vorbeigehen erledigen. Leider winkt als Lohn aber meistens "nur" Geld. Und das bringt euch in Mouseburg tatsächlich überraschend wenig.
In diesem Artikel
Ihr könnt beim örtlichen Büchsenmacher ein bisschen Munition damit kaufen. Aber von der liegt in der Spielwelt eigentlich schon genug herum. Bleibt also nur noch, eure hart verdiente Kohle für Sammelgegenstände auszugeben: Zeitungen, Comic-Strips oder Baseballkarten.
Wobei rund um die Sportbildchen tatsächlich noch ein komplettes Minispiel gebaut wurde - das Gwent von Mouse: P.I. for Hire quasi, nur deutlich simpler: Im Grunde ist es ein Quartett, in dem der Wurfwert eures Pitchers den Schlagwert des gegnerischen Hitters übertreffen muss, oder halt umgekehrt. Und: Hier gibt's nach einigen erfolgreichen Spielchen tatsächlich eine nette Belohnung! Also will ich wir gar nicht zu viel meckern.
Vielmehr ziehe ich meinen Hut davor, was Entwickler Fumi Games in seinem Erstlingswerk alles untergebracht hat: 12 bis 20 Stunden Spielspaß in technisch sauberen 4K und 120 Fps - und das für schlanke 30 Euro. Das ist ein ziemlich guter Deal. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Quelle: PC Games
Damit es für den Homerun reicht, könnt ihr eure Spieler auch noch mit Aktionskarten boosten.
Meinung
Mouse: P.I. for Hire erscheint am 16. April 2026 für PC, PS5, Xbox Series S/X und die Nintendo Switch 2. Als Preis sind faire 30 Euro veranschlagt. Freigegeben ist die Mäuse-Ballerei ab 16 Jahren. Transparenzhinweis: Für die Erstellung dieses Beitrags wurde eine Testfassung des Spiels von Publisher PlaySide Studios gestellt.
