Mouse: P.I. for Hire erzählt einen düsteren Noir-Krimi und setzt auf schnelles Shooter-Gameplay. Alle Infos zur Story und Mechanik.
Schauplatz von Mouse: P.I. for Hire ist die fiktive US-Stadt Mouseburg, irgendwann in den 1930ern. Weltkrieg und Wirtschaftskrise haben die Bewohner ordentlich mitgenommen - und dann kommt auch noch ein rätselhafter Vermisstenfall dazu.
Das riecht nach einer Aufgabe für Privatdetektiv Jack Pepper! Euer knallharter Schnüffler im Trenchcoat (brillant gesprochen von Troy Baker) begibt sich direkt auf Spurensuche, muss aber schnell feststellen, dass die ihn nur noch tiefer zieht: in eine Welt voller Macht, Intrigen, jeder Menge Whiskey und Zigarrenqualm - und natürlich auch in die Fänge einer mysteriösen Femme fatale, die die Dinge nochmal komplett auf den Kopf stellt.
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Die Entwickler verweben diese Elemente zu einem packenden Noir-Krimi, der eine düstere erwachsene Geschichte erzählt. Dabei schrecken sie auch nicht davor zurück, ein paar schwerere Themen anzuschneiden - korrupte Politiker, Polizeigewalt und gesellschaftliche Ungleichheit -, wenn auch mit einem satirischen Unterton.
Quelle: PC Games
Manche Hinweise könnt ihr verpassen, wenn ihr nicht auf das entsprechende Icon achtet.
Aus L.A. Noire, wird Mouseburg Noire
Zentral bleibt aber euer Fall, zu dem sich im Spielverlauf noch ein paar weitere dazugesellen, um sich wild miteinander zu verstricken, bis sich irgendwann ein klares Bild ergibt. Zu viel vorwegnehmen will ich hier lieber nicht. Ich kann aber zumindest schon mal verraten, dass ihr eure Erwartungen an das Detektiv-Gameplay vielleicht ein wenig herunterschrauben solltet: So richtig tiefgreifende Ermittlungen erwarten euch nämlich keine.
Ja, ihr führt eine Menge gut geschriebener und schön vertonter Dialoge. Ihr sammelt auch Hinweise, die ihr dann auf einem Reißbrett miteinander verknüpft. Aber an die Komplexität eines Heavy Rain kommt das nie heran. Informationen werden automatisch an den richtigen Ort gepinnt. Die Schlussfolgerung gibt es auf Knopfdruck, selbst dann, wenn ihr nicht alle Indizien gefunden habt.
Quelle: PC Games
Durch Schlussfolgerungen an eurem Reißbrett ergeben sich neue Story-Missionen.
Am Ende kommt auch immer nur eine logische Lösung raus. So bleibt Mouse: P.I. for Hire doch recht linear: Ihr könnt euch in einer Mission zwar mal entscheiden, ob ihr euch durch den Luftschacht auf eine Party schmuggelt oder doch lieber den Kellner bestecht. Das Ergebnis ist am Ende aber oft dasselbe.
In seinen Grundfesten will Mouse: P.I. for Hire aber eben auch keine Immersive Sim sein, sondern ein Boomer-Shooter im Fahrwasser von Doom, Quake und Co. Entsprechend gestaltet sich auch das Gameplay: Den Großteil der Zeit verbringt ihr damit, wild durch die Gegend zu ballern und gegnerischem Feuer auszuweichen: strafend, dashend oder hüpfend. Die klassischen FPS-Bewegungsmechaniken sind alle mit an Bord und steuern sich schön flüssig. Ein wuchtiger Kick darf natürlich auch nicht fehlen, um sich etwas Luft zum Nachladen oder Waffewechseln zu verschaffen.
