Die PS3-Fassung von Enemy Territory: Quake Wars im Test!

Test Toni Opl

Die Strogg haben die Erde erreicht - die GDF schlägt mit allen erdenklichen Mitteln zurück. Diese Einleitung umschreibt streng genommen alles, was es in Enemy Territory: Quake Wars an Storygerüst zu holen gibt.

Die PS3-Fassung von Enemy Territory: Quake Wars im Test! Ergo bietet der Titel auch keinerlei Einzelspieler-Kampagne, sondern lediglich die Möglichkeit, alle Mehrspieler-Modi gegen computergesteuerte Bots zu bestreiten. Das ist dann leider auch die einzige Möglichkeit, sich irgendwie mit dem komplexen Gameplay vertraut zu machen, denn soviel gleich vorweg: Quake Wars ist deutlich anspruchsvoller und vielschichtiger als Battelfield, ein Tutorial haben die Entwickler aber leider nicht integriert. Somit steht selbst erfahrensten Shooter-Veteranen ein ungemein harter Einstieg ins Spiel bevor, Gelegenheitszocker dürften ob der stark spezialisierten Charakterklassen, der mannigfaltigen Einsatzziele und der umfangreichen Controller-Belegung recht schnell die Flinte ins Korn werfen.

Die PS3-Fassung von Enemy Territory: Quake Wars im Test! Wahlweise auf Seite der Global Defense Force (GDF) oder als gefühlskalter Strogg-Cyborg stürzt ihr euch auf insgesamt zwölf gigantischen Maps in die Schlacht. Das Terrain erstreckt sich über die Kontinente Afrika, Nordamerika, Nordeuropa und den Pazifikraum und reicht von urbanen Gegenden über grüne Dschungel- und öde Sandlandschaften bis hin zu verschneiten Arealen - betretbare Gebäude, verlassene Fabrikhallen und Militärbunker inbegriffen. Fünf individuelle Charakterklassen pro Kriegspartei warten darauf, von euch gemeistert zu werden. Zunächst sind deren Aufgaben absoluter Standard. Will heißen: Sanitäter heilen Verletzte oder beleben gefallene Soldaten wieder, Ingenieure fordern Geschütztürme an, Geheimagenten errichten Radaranlagen und snipern aus sicherer Entfernung, Feldagenten befehligen Artillerieschläge und markieren Ziele für verheerende Raketenangriffe. Dabei gleichen sich die korrespondierenden Klassen a aber nicht völlig. Die Soldatentypen haben auf Strogg-Seite andere Bezeichnungen, die Waffen nicht nur ein komplett anderes Aussehen, sondern auch andere Funktionen und auch der "Fuhrpark" der außerirdischen Aggressoren setzt sich auch ganz anderen Vehikeln zusammen.

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