Bei dieser Stealth-Einlage kommt der fiese Angriff von hinten.
Der nicht besonders gut gelungene Film hatte es trotz des Topstars Halle Berry beim Publikum schwer. Lohnt es sich nun wenigstens, seine sauer verdienten Kröten in das GBA-Spiel zu inves-tieren? Die Story wurde im Großen und Ganzen bereits vom Film vorgegeben: Pa-tience Philips arbeitet für einen Kosmetikkonzern, der ein revolutionäres Produkt entwickelt. Die junge Frau stößt bei ihrer Arbeit auf ein dunkles Geheimnis, was sie das Leben kostet. Nachdem sie von einer mystischen Katze wiedererweckt wird, beginnt ihr neues Leben als Catwoman, die sich auf die Suche nach ihren Feinden begibt ...
Nach einem kurzen Einführungslevel hat man bereits einen guten Eindruck von dem Titel: Er präsentiert sich als Hüpfspiel mit Action-Einlagen aus der isometrischen Per-spektive.
Viele Kratzer zerstören den Lack
Die meiste Zeit muss sich Catwoman über diverse Plattformen bis zum Ausgang des Abschnittes kämpfen, was sich dank der nicht optimal gewählten Perspektive als nicht gerade leichtes Unterfangen herausstellt: Allzu oft springt man orientierungslos durch die Gegend, bis man die Plattform endlich erreicht. Bei den Kämpfen, für die sich diese Perspektive besser eignet, ärgert der Umstand, dass der B-Knopf sowohl zum Schlagen als auch zum Peitschen verwendet wird und man sich deshalb statt an den Gegnern oft an der Peitsche vergreift und so unnötige Treffer kassiert. Aus diesem Grund muss man unter Umständen denselben Abschnitt etliche Male von neuem beginnen - das erweist sich als sehr nervig, zumal die immer wieder laufenden Zwischensequenzen nicht abgebrochen werden können. Spannungslose und frustige Stealth-Einlagen, leidlich inte-ressant designte Levels und das Fehlen jeglicher Überraschungen drücken den sowieso nicht allzu guten Gesamteindruck.
