Assassin's Creed

Test

Über die Dächer hinweg
Assassin's Creed Quelle: BILD: PLAYZONE Wenn Sie mal keine Lust haben, sich - egal wie vorsichtig oder rücksichtslos auch immer - Ihren Weg durch die Menschenmassen zu bahnen, können Sie jederzeit an einer Leiter oder an einer Hausfassade entlang auf ein Dach klettern und von dort aus Ihre Reise springenderweise fortsetzen. Altaïr ist äußerst agil und erklettert mühelos jede noch so hohe Wand, sofern die dazu nötigen Griffpunkte vorhanden sind - seien es herausragende Steine, Gitter vor Fenstern oder Holzbalken. Die Animationen sind dabei fantastisch, da der Assassine praktisch nie irgendwo ins Leere greift, sondern stets die korrekten Elemente der Fassade packt und sich daran hochzieht - die Interaktion der Figur mit der Umgebung ist perfekt gelöst. Auch fällt hierbei die intuitive, einfach gehaltene Steuerung positiv auf: Nach einem kurzen Sprung zum ersten Griffpunkt können Sie ganze Türme nur durch Bewegen des linken Analogsticks erklimmen, zum eleganten Springen von Dach zu Dach reicht es, zwei Tasten gleichzeitig gedrückt zu halten - Altaïr springt dann automatisch kurz vor Abgründen ab und hält sich im Zweifelsfall am nächstbesten Vorsprung fest, falls kein fester Boden unter den Füßen in Sprungweite (und -tiefe) ist. So können Sie sich ganz auf Ihr Ziel konzentrieren, was besonders dann nützlich ist, wenn Sie auf der Flucht vor den Wachen sind und zwischen Slalomlauf durch die Menschenmassen und riskanten Sprüngen von Dach zu Dach wechseln müssen.

Langsam und unauffällig oder schnell und riskant?
Assassin's Creed Quelle: BILD: PLAYZONE Ein entscheidendes Element des Spiels sind die zwei Bewegungsmodi Altaïrs. Bewegen Sie nur den linken Analogstick, bewegt sich Altaïr entsprechend vorsichtig. Durch Gedrückthalten der R1-Taste wechseln Sie in einen auffälligeren Bewegungsmodus, in dem schnelles Laufen und sogar noch flottere Sprints möglich sind. Ideal, falls Sie es eilig haben, doch ziehen Sie so unweigerlich die Aufmerksamkeit der Menschen um sich herum auf sich - inklusive der Wachen. Durch langsames Laufen und ein generell unauffälliges Verhalten können Sie zwar mit etwas Glück selbst mit einem Mord am helllichten Tag davonkommen, doch in der Regel werden die Wachen früher oder später doch auf Sie aufmerksam - und sei es nur, weil ein Betrunkener Sie umstößt und Sie dadurch einen Wachmann anrempeln, der daraufhin ob Ihres seltsamen Verhaltens Verdacht schöpft. Rasen Sie wie ein Verrückter durch die Gassen und rennen eine Hausfrau nach der anderen um, so haben Sie ohnehin innerhalb kürzester Zeit eine ganze Gruppe an Wachleuten am Hals. Zum Glück gibt es für solche Fälle allerlei Verstecke wie z.B. Heuhaufen, selbst das unauffällige Hinhocken auf eine Bank kann Ihnen viel Ärger ersparen. Entscheidend ist dabei eines: Solange die Wachen Sie sehen, brauchen Sie sich gar nicht zu verstecken. Erst wenn der Sichtkontakt unterbrochen ist (die entsprechende Anzeige oben links leuchtet gelb statt rot auf), können Sie es drauf ankommen lassen und unterzutauchen versuchen.

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