Unser Überblick über die komplette Final Fantasy-Geschichte: 13 Hauptspiele, massig Ableger und kein Ende in Sicht. Square Enix' Rollenspiel-Saga ist noch lange nicht final!
Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Die 90er Jahre
Quelle: Square
Seiken Densetsu
Seiken Densetsu: Namens-Wirrwarr, die Zweite - 1991
Seiken Densestu: Final Fantasy Gaiden erscheint für den Game Boy. Wörtlich übersetzt bedeutet der Titel so viel wie „Geschichte des heiligen Schwertes – eine Final Fantasy-Nebengeschichte“. In den USA erhält das Spiel schlicht den Titel Final Fantasy Adventure, in Europa erscheint es als Mystic Quest. Weitere Ableger der Seiken Densetsu-Reihe werden hierzulande als Mana-Serie veröffentlicht (mit dem SNES-Klassiker Secret of Mana als bekanntestem Titel).
Quelle: Nintendo
Captain N: the Game Master
Captain N: The Game Master
Einige Plot-Elemente der Final Fantasy-Saga werden in der letzten Folge der US-Trickserie Captain N aufgegriffen. Die Serie, einer von vielen Marketing-Clous von Nintendo, lief unter dem gleichen Titel auch bei uns. Die Episode mit dem Titel „The Fractured Fantasy of Captain N“ war der erste Versuch, Final Fantasy als Cartoon umzusetzen.
Mystic Quest: Namens-Wirrwarr, die Dritte - 1992
Mystic Quest ist ein speziell für den amerikanischen Markt entwickeltes, sehr einfaches Rollenspiel für Genre-Neulinge. Das Spiel ist nicht zu verwechseln mit dem nebenan vorgestellten Game-Boy-Titel Seiken Densetsu, der in Europa als Mystic Quest vertrieben wird!
Quelle: play3
Legend of the Crystals
Legend of the Crystals - 1994
Unter dem Titel Legend of the Crystals erscheint der erste „echte“ Final Fantasy-Trickfilm. Die vierteilige Serie wird nicht ausgestrahlt, sondern direkt als VHS-Kassette veröffentlicht. Bei der Geschichte handelt es sich um ein Sequel zu Final Fantasy V, das 200 Jahre nach den Ereignissen des Spiels angesiedelt ist.
Yasumi Matsuno - 1994
Yasumi Matsuno, der anno 1993 die Taktik-Rollenspiel-Serie Ogre Battle für das Entwicklerstudio Quest erfunden hat, verlässt Quest und schließt sich Square an. Dort soll er sein Taktik-RPG für einen Final Fantasy-Ableger erweitern. Matsuno erfindet hierfür die Spielwelt Ivalice (Karte links), die mehrere voneinander unabhängige Spin-offs von Final Fantasy miteinander verbindet. Unterstützung erhält er von den Serien-Veteranen Hironobu Sakaguchi (Director) und Hiroyuki Ito (Game Designer).
Die Trennung von Nintendo - 1996
Bereits 1995 beginnt Square mit den Entwicklungsarbeiten zum siebten Final Fantasy. Es wird eine erste Kampfdemo für N64-Prototyp-Konsolen veröffentlicht. Die Entwickler sollten ein Gefühl für die neue 3D-Rendertechnik bekommen und der Öffentlichkeit zeigen, wohin die Serie sich in Zukunft vor allem technisch entwickeln soll. Doch zu mehr soll es nicht kommen. Die Cartridges der N64 sind in der Produktion teurer als CDs, bieten dabei aber weniger Speicherplatz. Deswegen trennt sich Square von Nintendo und kündigt am 12. Januar 1996 offiziell an, dass die Serie exklusiv auf Sony-Konsolen fortgesetzt wird, wo man mit dem Medium CD arbeiten kann. Absolut imposant: Das Entwicklungsteam besteht aus 100 Personen, die ein Budget von 45 Millionen Dollar sowie High-End-Grafik- und Renderprogramme zur Verfügung haben. Für damalige Verhältnisse gigantische Zahlen!
Chocobo’s Mystery Dungeon - 1997
1997 wird mit Chocobo’s Mystery Dungeon die bislang ausuferndste Spin-off-Serie begründet. Elf eigene Spiele erhielten die gelben Federvieh-Maskottchen bis heute, darunter auch Funracer. Im Rahmen der Mystery Dungeon-Reihe erschienen übrigens auch Ableger der Dragon Quest- und Pokémon-Spiele.
SaGa Frontier - 1998
SaGa Frontier ist der erste Teil der SaGa-Reihe, der unter dem Originaltitel auch in den USA und Europa erscheint. 1998 beginnt mit diesem Spiel die Trilogie, bestehend aus SaGa Frontier, SaGa Frontier2 und Romancing SaGa.
Quelle: Squaresoft
Ehrgeiz
Ehrgeiz - 1998
1998 steigen einige der Final Fantasy VII-Recken in den Ring. Sie sind aber nicht die einzigen Gaststars in Ehrgeiz, einem 3D-Beat-‘em-Up für die PSone: Director und Designer Seiichi Ishii arbeitete zuvor schon an der Virtua Fighter und der Tekken-Serie.
PocketStation - 1999
Die PocketStation war so etwas wie eine Memory Card mit kleinem LCD-Display. In Final Fantasy VIII gibt es das Chocobo-Minigame Chocobo World, das auf dieser PocketStation gespielt wird. So gewonnene Erfahrungspunkte und Items konnten dann ins Hauptspiel übertragen werden. Obwohl die PocketStation nie außerhalb Japans veröffentlicht wird, findet sich der Programmiercode von Chocobo World in allen internationalen Versionen von Final Fantasy VIII.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Die 80er Jahre
- Seite 2 Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Die 90er Jahre
- Seite 3 Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Das 21. Jahrhundert
- Seite 4 Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Die wichtigsten Final Fantasy-Spiele
- Seite 5 Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Der kleine Duden
- Seite 6 Bildergalerie
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- Seite 2 Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Die 90er Jahre
- Seite 3 Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Das 21. Jahrhundert
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