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Die unendliche Final Fantasy-Geschichte: Die Mega-Serie von Square Enix in der Retrospektive

27.04.2010 11:55 Uhr
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Unser Überblick über die komplette Final Fantasy-Geschichte: 13 Hauptspiele, massig Ableger und kein Ende in Sicht. Square Enix' Rollenspiel-Saga ist noch lange nicht final!


Mit dem massiven Erfolg von Final Fantasy hat so keiner gerechnet. Am allerwenigsten Entwickler Square. Nicht umsonst trägt das Spiel das Wörtchen „final“ im Titel. Ursprünglich als letztes Spiel und Abschiedsgeschenk an die Fans gedacht, entwickelte sich das erste Final Fantasy zum Retter für das Studio und wurde zum Grundstein einer der erfolgreichsten Videospielserien. Im folgenden Artikel lassen wir die Final Fantasy-Serie Revue passieren. Ihr findet eine History von den Änfangen der 80er Jahre bis heute sowie die wichtigsten Final Fantasy-Spiele in der Übersicht. Dazu kommt noch ein kleiner Final Fantasy-Duden mit den wichtigsten Begriffen aus der Square Enix-Reihe.
Die unendliche Final Fantasy-Geschichte Die unendliche Final Fantasy-Geschichte
Der Rest ist Geschichte
Leicht ist es wahrlich nicht, die Geschichte dieser Serie zu rekonstruieren. Nicht nur dass jedes Spiel unabhängig von seinen Vorgängern ist, immer neue Geschichten erzählt und neue Spielmechanismen einführt, vor allem die Titeländerungen der früheren Episoden sorgen bei so manchem Fan für Verwirrung. Deswegen haben wir diese Chronik klar gegliedert: Über der Zeitleis­te, die euch über die acht Seiten hinweg verrät, wo ihr euch gerade zeitlich in der Geschichtsschreibung befindet, stellen wir die Hauptspiele der Reihe vor. Darunter findet ihr zahlreiche Zusatzinformationen zu Serienablegern und Spin-offs sowie interessante Fakten rund um das Entwicklerstudio. Wir wünschen den langjährigen Fans und Neueinsteigern gleichermaßen viel Spaß bei dieser Reise in die Vergangenheit.

Die unendliche Final Fantasy-Geschichte - Die 80er Jahre

Die wichtigsten Einflüsse
The Legend of Zelda - NES The Legend of Zelda - NES Final Fantasy ist ohne Zweifel eine wichtige Serie, aber das RPG-Genre hat sie nicht erfunden. Bereits in den 70ern erscheinen erste Projekte, hauptsächlich von technikbegeisterten Studenten des MIT (Massachusetts Institute of Technology). Aber erst Richard Garriotts Ultima (1981) gilt als Meilenstein, der das Genre für viele Jahre prägen soll. In Japan sind es das erste Zelda und das erste Dragon Quest (beide 1986), die dem Rollenspiel einen fernöstlichen Stempel aufdrücken und Standards setzen. Hironobu Sakaguchi lässt sich für Final Fantasy von all diesen Titeln inspirieren, fügt gleichzeitig aber viele neue Elemente hinzu und legt so den Grundstein für die wohl bekannteste und erfolgreichste Rollenspielserie der Welt …

Final Fantasy-Erfinder Hironobu Sakaguchi Final Fantasy-Erfinder Hironobu Sakaguchi Prä-Final-Fantasy-Ära - 1983
1983 gründen Masafumi Miyamoto und Hironobu Sakaguchi Square Co., Ltd. und veröffentlichen einige Actionspiele wie 3D World Runner oder einen auf den Alien-Filmen basierenden Shooter – mit mäßigem Erfolg. Bereits vier Jahre nach Firmengründung steht Square vor dem Aus. Sakaguchi erhält Anfang 1987 den Auftrag, ein letztes Spiel zu entwickeln. Auf die Frage, welche Art Spiel er im Kopf habe, antwortet er: „Ich weiß nicht, wie man ein gutes Actionspiel macht. Ich glaube, ich bin ein besserer Geschichtenerzähler.“

Remake-Flut
Das erste Final Fantasy gilt als das RPG, das die meisten Umsetzungen für andere Konsolen erfahren hat, darunter Versionen für MSX, Wonderswan Color, GBA, PSone, PSP und in Japan sogar für Handys. Und nicht nur das! Keine andere Spielserie erfuhr insgesamt so viele Remakes wie Final Fantasy. Knapp 20 verschiedene Umsetzungen der einzelnen Episoden gibt es bis heute, darunter hauptsächlich technisch zeitgemäßere Fassungen der 8-Bit-Originale. Außerdem wurde der relativ unbalancierte Schwierigkeitsgrad der Originale stets weiter optimiert und zahlreiche Zusatzinhalte wie neue Monster, neue Dungeons und sogar komplett neue Spielabschnitte hinzugefügt.

SaGa-Reihe für den Game Boy SaGa-Reihe für den Game Boy Die Saga der SaGa: Namens-Wirrwarr, die Erste - 1989
1989 erscheint der erste Teil der SaGa-Reihe in Japan für den Game Boy. Es ist das erste RPG für den monochromen Nintendo-Handheld. In Amerika erscheint das Spiel zwei Monate nach dem Release des Debüts der Final Fantasy-Hauptserie für NES. Dies führte zu einem Namens-Wirrwarr, das bis heute seinesgleichen sucht. Um die Verkäufe anzukurbeln, wurde das Spiel nämlich, genauso wie die beiden Nachfolger, unter dem Titel Final Fantasy Legend vertrieben.

Moderation
27.04.2010 11:55 Uhr
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Neuer Benutzer
Bewertung: 0
02.05.2010 14:34 Uhr
Ich meinte einen Artikel gelesen zu haben, in dem es darum ging, dass Videospiele nun als Kunstform akzeptiert werden, wie Filme oder Bücher. Weiß natürlich nicht, ob das jemals vom deutschen Kulturrat offiziell gemacht wurde.

Natürlich hört es sich zusammengeschuster an, denn es ist selbst im lateinischen ein zusammengesetztes Verb...
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
28.04.2010 12:22 Uhr
Ich find es einfach grausam...hört sich seeeeehr zusammengeschustert an...Leider muss ich dich enttäuschen, aber videospiele gehören nicht zum thema kunst
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
27.04.2010 21:39 Uhr
Zitat: (Original von Phox86;8659327)
und das Unwort des Jahres ist...: "RETROSPEKTIVE


Was hast du dagegen? Es ist ein gebräuchliches Wort in der Kunst und da Spiele jetzt zu Kunst gehören... mhh...


BTW: Ich kenn Mystic Quest aber als Secret of Mana? Versteh ich nicht...
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
27.04.2010 14:41 Uhr
und das Unwort des Jahres ist...: "RETROSPEKTIVE

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