Mit dem Jet-Pack überwinden Ihre Würmer große Distanzen im Nu.
Seit zehn Jahren tummelt sich das brutal-witzige Wurmvolk mittlerweile auf den Bildschirmen nahezu aller bekannten Spielsysteme. Zuletzt wurde mit dem mittelmäßigen Worms 3D der Sprung ins 3D-Zeitalter vollzogen, doch leider konnte der Klassiker im neuen Gewand nicht ganz so überzeugen wie seine 2D-Vorgänger. Die Entwickler haben sich der Kritikpunkte angenommen, damit Freunde der Serie mit Worms 4: Mayhem Grund zum Jubeln haben. Und mit dem neuesten Teil in 3D wird wirklich endlich wieder alles gut.
Technisch Mittelmaß, spielerisch top
Wie gewohnt treten Sie rundenweise abwechselnd mit Ihren Kriechern gegen feindlich gesinntes Gewürm an und bedienen sich dabei zahlreicher verrückter Waffen. Neu ist die Möglichkeit, Ihre Wummen selbst zusammenzubasteln. Hierbei müssen Sie die Eigenschaften der Waffe wie Zerstörungskraft, Zielgenauigkeit oder Reichweite aufteilen, ohne einen bestimmten Wert zu überschreiten, der auf einer Anzeige dargestellt wird.
So können Sie sich eine Waffe genau nach Ihren Vorlieben zusammenstellen und damit die gegnerische Wurmbande in den fünf Szenarien wieeiner Western-, Baustellen- oder Ritterwelt gewaltig aufmischen. Grafisch ist Worms 4: Mayhem wie seine Vorgänger im Comicstil gehalten und wahrlich keine Offenbarung, dafür begeistert das Spielprinzip umso mehr.
Besonders im Multiplayer-Modus macht das spaßige Spektakel richtig Laune. Den Singleplayer-Modus benutzen Sie am besten zum Training. Da Steuerung und Kameraführung im Vergleich zum Vorgänger verbessert wurden, können Sie Ihren Trupp jetzt richtig flott über die Kampfschauplätze manövrieren, ohne dabei die Übersicht zu verlieren.
