Und die Story ist leider auch das Einzige, was Turning Point: Fall of Liberty wirklich am Leben erhält, weshalb wir uns an dieser Stelle darüber
Die Entwickler schaffen mit dem zerstörten New York ein beklemmendes Hintergrund-Szenario.
ausschweigen, um Ihenn die Sappnung nicht zu nehmen. Sie sind in bester Call of Duty-Manier unterwegs, schicken haufenweise Soldaten ins Nirwana und erledigen dabei verschiedene Nebenaufträge. So müssen Sie Bomben an feindlichen Panzern anbringen oder gegnerische Scharfschützen von den Dächern holen. Auch einen Mehrspieler-Modus hat Turning Point zu bieten. Dieser beschränkt sich jedoch auf die klassischen Modi Deathmatch und Team-Deathmacht. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen, denn dieser Umfang ist nicht mehr zeitgemäß. All das spielt sich nicht einmal halb so gut wie das große Vorbild. Das ist sehr schade, denn das Spiel verschenkt damit ein immenses Potenzial.
Fall of Technik?
Mit dem Standgeschütz nehmen wir die feindlichen Truppen aufs Korn.
Das fängt schon bei der Steuerung an. Diese ist bockig und langsam und behindert Sie bei der Erfüllung Ihrer Mission. So verbrachten wir drei Minuten damit, auf eine Leiter zuzulaufen, bis endlich das Symbol fürs Hochklettern erschien. Die Blick-Geschwindigkeit ist derart träge, dass selbst eine Rentnerin mit Gehhilfe die deutschen Truppen schneller in die Flucht schlagen könnte als Sie. Eine perfekte Steuerung ist in Turning Point aber gar nicht notwendig, denn Sie stecken ohnehin viel weg, bevor Sie ins Gras beißen, und die feindlichen Truppen machen auch nicht mit großem Intellekt auf sich aufmerksam. Die Optik des Titels bietet ebenfalls eine sehr schwankende Qualität. In manchen Situationen merkt man dem Spiel durchaus an, dass es mit der Unreal-Engine 3 befeuert wird, überwiegend jedoch hat man das Gefühl, einen unfertigen Titel zu spielen, was sich durch die vielen verwaschenen und nachladenden Texturen noch verstärkt. Hier wäre einiges an Nachbesserung nötig gewesen.
