Tony Hawk's Underground 2

Test

Tony Hawk's Underground 2 Pünktlich zum Herbstbeginn erscheint mit Tony Hawk's Underground 2: World Destruction Tour der aktuelle Ableger der Serie und wir fragen uns: "Kann man ein fast perfektes Spiel überhaupt noch verbessern?" Schon nach kurzer Spielzeit lässt sich diese Frage eindeutig mit ja beantworten, da THUG 2 neben einer aber-witzigen Story auch massig neue Features und eine verbesserte Skate-Physik vorzuweisen hat. Der König unter den Trendsportspielen ist also zurück - und das besser als je zuvor!

Zerstören ist Alles
Die Story von THUG 2 ist allein durch die Präsenz der Jackass-Combo schon abgefahren genug, aber das Beste ist: Sie selbst sind mit von der Partie! Sie beginnen das Spiel als Amateur-Skater und werden zusammen mit einigen Kollegen von Bam Margera gekidnappt. Nachdem Sie in einem modrigen Schuppen aufgewacht sind und eine Kettensägenattacke überlebt haben, verkündet die Chaotentruppe um Margera und Hawk, dass sie vorhat, auf eine Welt-Zerstörungs-Tour zu gehen, um letztlich das beste Team zum Skate-Weltmeister zu küren. Sie schlagen sich zunächst auf die Seite von Team Hawk und stürzen sich kopfüber in ein mit Jackass-typischem Humor gespicktes Skate-Vergnügen: In den Zwischensequenzen, die die Geschichte weiterspinnen, werden die Skater samt Dixieklo ins Wasser befördert, mit Hunderten von Mäusefallen beschossen oder bekommen Tennisbälle ins Gemächt. Diese Art von Humor ist zwar nicht unbedingt jedermanns Sache, passt aber wunderbar zur Atmosphäre des Spiels. Ansonsten darf der Titel "World Destruction Tour" ruhig wörtlich genommen werden. Ob Sie nun ganze Hochhäuser zum Einsturz bringen, Glasscheiben zerschmettern oder sinnlos Passanten mit Shrimps und faulen Tomaten bewerfen: Es muss alles verwüstet werden, was nicht niet- und nagelfest ist.

Über Barcelona nach Berlin
Da Sie anfänglich nur ein kleiner Stern am Skaterhimmel sind, beginnen Sie die Tour brav in einer Trainingshalle und werden von den Pros Schritt für Schritt in die Steuerung eingewiesen. Danach geht's zur ersten Etappe in Boston, einem einsteigerfreundlichen Level mit relativ einfachen Zielen. Wie sich später herausstellt, gibt es hier auch versteckte Gäste, die Ihnen neue Levelziele verschaffen. Sobald Sie genügend Punkte in der jeweiligen Umgebung gesammelt haben, bekommen Sie von Tony Hawk eine Textnachricht, dass Sie zum nächsten Ort ziehen können. Nach einer amüsanten Zwischensequenz finden Sie sich in Barcelona wieder und setzen dort Ihre Punkte-Hatz fort. Die Programmierer sind dabei enorm detailverliebt ans Werk gegangen: Wer schon einmal in Barcelona war, wird beim Anblick des Güell-Parks und des Hafens Fernweh bekommen. Auch hier erfüllen Sie diverse Aufgaben, finden versteckte Skater oder lassen die gesamte Stadt durch einen Stier zerstören. Wenn das Punktekonto gefüllt ist, geht es zur nächsten Örtlichkeit weiter, bis feststeht, welches Team der inoffiziellen Skate-Weltmeister ist. Neben Berlin, Australien und New Orleans besucht man auch Skateopia, den Lieblings-Skate-Park von Tony Hawk höchstselbst. Zum Abschluss gibt es als Zugabe noch einen Profi-Level, der sich auf einer Raumstation befindet und von kleinen, grünen Männchen bevölkert ist.

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