Splinter Cell: Double Agent

Test Thomas Eder

Dank Nachtsicht ist es kein Problem, sich in der Finsternis an die Gegner heranzupirschen. 
BILD: PLAYZONE Dank Nachtsicht ist es kein Problem, sich in der Finsternis an die Gegner heranzupirschen. BILD: PLAYZONE So können Gegner entweder flott und unkompliziert mit einer bleiernen Kopfschmerztablette versorgt werden oder man bedient sich der zahlreichen Möglichkeiten in der Umgebung oder der erneut gewachsenen Hightech-Ausrüstung, um seine Feinde abzulenken und zu umgehen. Weitere Neuerungen und Verbesserungen wie das neue System beim Hacken von Computern, Quicktime-Events und das überarbeitete Interface stechen zwar weniger ins Auge, tragen aber trotzdem dazu bei, dass sich Sams vierter Auftritt noch einen Tick besser spielen lässt als die bereits sehr guten Vorgänger.

Auf hohem Niveau

Wie nicht anders zu erwarten, haben sich die Entwickler nicht nur damit begnügt, am Gameplay des Spiels zu feilen, sondern haben auch bei der Technik noch einmal Gas gegeben - und das, obwohl die Fähigkeiten der PS2 schon beim Vorgänger weitgehend ausgereizt wurden. Die Licht- und Schatteneffekte sowie die realistischen Animationen sind vom Allerfeinsten und werden auch nicht durch seltene Grafikfehler oder kleine, kaum spürbare Ruckeleinlagen getrübt.

Absolut nichts zu bemängeln gibt's hingegen bei der akustischen Untermalung des Spiels - hier hat Ubisoft wie zuvor wieder ganze Arbeit geleistet. Die Musik passt immer hervorragend zum Geschehen, die Sound-Effekte klingen durchweg sehr gut und die Synchronisation ist wie zuvor sehr gelungen, was enorm zur grandiosen Atmosphäre von Double Agent beiträgt. Die Steuerung gibt ebenfalls keinen Grund zur Beschwerde: Sam lässt sich stets gut kontrollieren und auch die Kameraführung ist nur sehr selten nicht ganz optimal.

Besonderes Lob verdient die Präsentation des Titels, die nicht nur dank der sehr edlen Inszenierung in den Zwischensequenzen, sondern durch die packende Handlung an sich begeistert. Somit bietet das neue Splinter Cell Neuerungen, Verbesserungen und Feinschliff in allen Belangen und kann jedem uneingeschränkt empfohlen werden, der bereits an den Vorgängern seine Freude hatte. Den Test zu den Versus-, Koop- und Online-Modi des Spiels finden Sie in der nächsten Ausgabe der PLAYZONE - nachdem wir uns ordentlich auf den ersten Servern ausgetobt haben!

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