KA-BOOM Nicht immer ist Taktieren die beste Wahl. Nur gut, dass wir C4 im Gepäck haben. BILD: PLAYZONE
TAKTISCH ENTSCHLACKT
Der Missionsverlauf lässt Sie nicht nur im titelgebenden Las Vegas verweilen, sondern schickt Sie in zahlreichen Außen- und Innenarealen durch Mexiko, düstere Minengebiete und ein baufälliges Hotelgebäude. Dabei geht es meist geradlinig zu, nur in einigen wenigen Schlüsselsituationen ist das Abzweigen und Abkürzen möglich. Wenn Sie beispielsweise Geiseln aus den Fängen der Terroristen befreien oder einen NPC eskortieren müssen. Kundschaften Sie via "Snake-Cam" die Situation aus und teilen Sie Ihren Jungs mit, welcher Geiselnehmer als Erster unter Beschuss genommen werden soll. Taktiker legen den Fieslingen eine Rauchgranate ins Nest, um so die geblendeten "Tangos" (Bezeichnung für Terroristen im Rainbow Six-Universum) per Infrarot-Visor gezielt auszuschalten. Auch das Spähen via Nachtsicht-Modus ist möglich. Im Grunde war's das aber auch schon mit dem Taktieren. Wenn Sie Ihre Schachzüge aus Sonys SOCOM-Reihe erlernt haben, werden Sie sich von Rainbow Six Vegas in dieser Hinsicht ein wenig unterfordert fühlen.
TAKTISCH TEILEN
Neben der Einzelspielerkampagne sorgt der Multiplayer-Part für Kurzweil: In 19 verschiedenen Maps können Sie mit einem Freund zusammen auf Terroristenjagd gehen. Ebenfalls im Splitscreen dürfen Sie den Storymodus kooperativ durchspielen. Über das PlayStation-Netzwerk können Sie sich zudem Ihren eigenen Charakter zusammenbasteln und gegen bis zu 15 Spieler online oder im lokalen Netzwerk antreten. Über den Online-Part werden wir zu einem späteren Zeitpunkt berichten. Wie bereits eingangs erwähnt, erwartet Sie technisch eine saubere Portierung der Xbox-360-Fassung. Die PS3-Umsetzung sieht ihrem grandiosen Microsoft-Vorbild zum Verwechseln ähnlich, auch wenn hier und da einige Texturen nicht ganz so beeindruckend daherkommen wie auf der 360. Dafür läuft das Spiel fast immer flüssig und überzeugt mit hübschen Licht- und Explosionseffekten aus der Spielhölle Vegas. Nur der Soundtrack hätte deutlich pompöser ausfallen dürfen.