Springen und Rennen
Quelle: N-ZONE
Hauptelement von Super Paper Mario stellen die Jump&Run-Passagen dar. Diese werden in Kapitel unterteilt und sind mit je vier Unterlevels versehen. Thematisiert ist jeder Abschnitt anders - Welt 1-1 orien-tiert sich beispielsweise an klassischen Mario-Jump&Runs, während im späteren Verlauf Festungen, Unterwasser-Area-le und Wüstengebiete erkundet werden wollen. Dabei ist die Spielumgebung stets gespickt mit zahlreichen Feinden, Items, Blöcken, Röhren und vielem mehr.
Altbekannte Gumbas, Koopas und Schnapp-Piranhas sind ebenso mit von der Partie wie Pilze, Blumen und Sterne. Doch auch gänzlich unbekannte Neuschöpfungen feiern mit Marios erstem Wii-Auftritt ihren Einzug in die Videospielwelt. So machen bombenschluckende Raupen oder funkelnde Weltraumschlangen dem Papier-Klempner das Leben schwer.
Das markanteste Feature von Super Paper Mario stellt jedoch das Flippen dar. Sobald ihr diese Fähigkeit erst einmal erlernt habt, seid ihr stets imstande, die herkömmlichen 2D-Levels mit einem Druck auf den A-Knopf in eine dreidimensionale Darstellung zu switchen. Somit erschließen sich nicht nur neue Wege, sondern werden auch verborgene Fragezeichen-Blöcke und versteckte Höhenunterschiede erkennbar. Diese Fähigkeit bleibt jedoch allein Mario vorbehalten.
Ein weiterer wichtiger Gameplay-Aspekt findet sich in den sogenannten Pixl-Kreaturen wieder. Diese kleinen Helfershelfer verfügen über unterschiedliche Eigenschaften, mit denen ihr euren Protagonisten entweder dünner werden lasst, um durch enge Felsspalten zu gelangen, oder per Hover-Fähigkeit über bedrohliche Stacheln gleiten könnt. Allerdings kann euch neben dem Schmetterling Tippi immer nur ein weiterer Pixl begleiten, was häufiges "Menü-aufrufen-und-wechseln" zur Folge hat. Apropos Tippi: Der kleine Navi-Verschnitt kann sich in eine überdimensionale Lupe verwandeln, mit der ihr per Pointer-Funktion so ziemlich alles, was sich auf dem Bildschirm befindet, näher betrachten und scannen könnt.
Jump & Run trifft auf RPG
Quelle: N-ZONE
Habt ihr ein Kapitel absolviert, steht euch der Kampf mit einem Endgegner bevor. Die Bosse sind mit der richtigen Taktik relativ leicht zu bewältigen - hinterher winkt euch ein "Reines Herz" als Belohnung. Zurück in Flippside dient ebenjenes wertvolle Schmuckstück dazu, ein Portal zu einem neuen Kapitel zu öffnen. An dieser Stelle setzen dann meistens die Rollenspielelemente ein. Denn bevor ihr das nächste Areal betreten könnt, müssen belanglose Suchaufgaben gelöst werden. Dieses Schema zieht sich durch das ganze Spiel und wirkt - wenngleich immer lustig inszeniert und mit neuen Einfällen versehen - für sich betrachtet doch recht monoton.
Abwechslung hingegen kommt ins Spiel, sobald ihr eure Party mit neuen Charakteren bereichert. Wo selbst die weitesten und höchsten Sprünge des Superklempners nichts mehr bringen, hilft Prinzessin Peachs Schirm weiter. Einmal aufgespannt, segelt ihr damit mühelos und unbeschadet über größere Abgründe. Echsenkönig Bowser hingegen grillt jegliche Widersacher mit seinem Flammenodem. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Charakteren geht schnell und leicht von der Hand und unterbricht den Spielfluss kaum.
