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Flach und zweidimensional ist Marios Welt in Super Paper Mario. Doch dann passiert das, womit die meisten seiner Abenteuer beginnen: Toad kommt völlig entgeistert angerannt und erzählt von einer entführten Prinzessin Peach. Diesmal jedoch verläuft das Abenteuer alles andere als vorhersehbar. Bowser ist diesmal nämlich nicht der Oberbösewicht, sondern der allmächtige Graf Knickwitz und seine fiesen Gefolgsleute. Er reißt einen dimensionalen Strudel in die Welt, der Bowser, Peach und Luigi verschlingt und Mario muss die Suppe mal wieder auslöffeln. Dem Tod grade so von der Schippe gesprungen findet er sich im skurrilen Ort Flipstadt wieder, trifft neue Freunde und entdeckt eine neue Dimension.
PER TASTENDRUCK IN DIE TIEFE
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In der Zwischenwelt von Flipstadt erfährt Mario zunächst die schlechte Nachricht: Das Ende aller Welten droht, wenn Graf Knickwitz nicht aufgehalten wird. Eure Mission ist es, acht reine Herzen zu finden und damit den Riss in den Dimensionen zu schließen. Dafür erhaltet ihr einen neuen Begleiter, die Fee Tippi. Sie steht euch mit Rat und Tat zur Seite. Richtet einfach die Wii-FB auf den Bildschirm und das Spiel pausiert. Klickt dann mit dem Cursor einen Gegenstand an, um alles darüber zu erfahren. Auf diese Weise findet ihr nicht nur die Schwachpunkte von Feinden heraus, sondern entdeckt auch verborgene Schalter oder Türen. Außerdem lernt Mario das Drehen zwischen 2D und 3D. Jederzeit kann er die Welt in 3D transformieren und so neue Wege finden, Fallen umgehen und Rätsel lösen - bewegt er sich zu lange in der dritten Dimension, nimmt er jedoch Schaden. Diese Spielerei mit der Perspektive ist es, die dem Spiel seinen Reiz verleiht. Jeder Abschnitt eines Levels, jeder Raum und jedes Haus besitzen zwei Gesichter und an den unmöglichsten Stellen sind Power-ups, Schätze oder Geheimpassagen versteckt. Es macht einfach riesigen Spaß, seinen Entdeckertrieben nachzugehen und die Dimensionen zu erforschen.
ROLLENSPIEL TRIFFT JUMP & RUN
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Spielerisch erinnern die ersten Abschnitte stark an ein klassisches Mario-Hüpfspiel. Gegner reagieren allergisch, wenn ihr auf deren Kopf springt und in Fragezeichen-Blöcken verstecken sich hilfreiche Items. Doch nach und nach wird das Spiel immer mehr zum RPG. Mario steigt Level für Level auf, wodurch er mehr Gesundheitspunkte und Angriffskraft bekommt, in eurem Inventar sammeln sich Heil- und Angriffs-Items und mit der Zeit erlangt ihr neue Fähigkeiten. Ihr findet nicht nur Peach und Bowser wieder, die euch fortan mit ihren Talenten zur Seite stehen, sondern auch hilfreiche Pixl-Figuren. Diese redseligen Zauberwesen haben jeweils eine Spezialeigenschaft, etwa das Schweben, das Fangen und Tragen von Gegnern, sie machen Mario winzig klein oder bilden einen stacheligen Schutzschild um die Spielfigur. Etwas mehr RPG-Flair hätte dem Spiel jedoch gut getan, denn im Endeffekt verläuft jedes Kapitel recht linear und stets wird eine eindeutige Fähigkeit - meist durch das jüngst gefundene Pixl erlangt - zum Weiterkommen benötigt. Profis werden generell unterfordert, denn mit der richtigen Taktik ist es ein Leichtes, unbeschadet durch die Schar der Gegner zu hüpfen. Schade ist außerdem, dass nur Mario das Drehen in 3D beherrscht, weshalb Peach und Bowser stets nur zweite Wahl sind.
