Quelle: Nintendo
Super Mario Galaxy - Wii
Es sind die faszinierendsten Spielminuten im Leben eines Mario-Fans: Wer Super Mario Galaxy zum ersten Mal anfasst, der erlebt ein Abenteuer für alle Sinne. Das Wii-Epos beginnt mit dem ungewohnt reißerisch inszenierten Kidnapping von Prinzessin Peach. Die Story ist zwar nicht besonders kreativ, wohl aber die Erzählweise. Rasante Schnitte und das "Sofort mittendrin"-Gefühl machen deutlich: Hier will man schnell zum Punkt kommen. Zum Spielspaß! Schon die nächste Szene verdreht uns buchstäblich den Kopf, denn die Spielwelt wird plötzlich verkehrt herum dargestellt. Logisch, da das Pilzkönigreich diesmal nicht flach, sondern rund ist. Genauso rund wie das Spiel selbst? Wir haben in die Sterne geblickt und untersucht, welche genialen Elemente Super Mario Galaxy zu einem Geniestreich machen. Mit verblüffenden Erkenntnissen!
IM SOG DER GALAXIE
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Super Mario Galaxy - Wii
Kleine Schritte für euch, ein großer Schritt in Richtung Spielspaß: Das Tempo und die Vielfalt der ersten Szenen ist extrem hoch: Bowser ballert Meteoriten vom Himmel herab und ihr rennt durch die aufgebrachte Toad-Horde zum Schloss eurer Prinzessin. Dort lauert schon der fiese Magier Kamek (bekannt aus Super Mario World) und richtet Drohgebärden an euch. So viel geballte Action zu Beginn einer Mario-Episode haben wir noch nie zuvor erlebt. Auch das "Intro-schnell-wegdrück-Syndrom" gibt es nicht: Die Videoschnipsel in Super Mario Galaxy sind allesamt so knapp wie möglich gehalten, um euch ohne Umschweife ins Spiel zu bringen. Nach wenigen Minuten beginnt eure erste Aufgabe: Fangt alle Hasen ein, die auf einem Miniplaneten umhertollen. Gesagt, getan - schwupps, schon lernt ihr Rosalina, die Leiterin der Sternwarte, kennen. Sie steht euch ab sofort als Beraterin zur Seite und weist euch in den Aufbau des Planetariums ein. Bald darauf die zweite Mission: Stampft in der Umdrehboden-Galaxie alle Bodenplatten ein, damit ein glänzender Powerstern zum Vorschein kommt. Bereits in diesen ersten Spielszenen zeigt sich die Brillanz von Super Mario Galaxy: Ihr werdet nicht von einer allzu komplexen Spielwelt erdrückt, wie es bei Super Mario Sunshine zeitweise der Fall war. Stattdessen führen euch die Charaktere des Spiels stets an der Hand. Sie bringen euch die Steuerung bei, erklären auf sehr charmante Art und Weise die Spielmechanik oder führen euch in die Welt ein. Und der Spieler nimmt dies alles nicht bloß als Tutorial hin - er befindet sich von Beginn an im Sog des Spiels. Zuletzt schaffte dies nur The Legend of Zelda: Twilight Princess, und selbst hier war der Beginn eher mühsam.
STERN? WARTE, ICH KOMME!
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Super Mario Galaxy - Wii
Der Clou von Super Mario Galaxy ist die offene Spielwelt: Ihr könnt jederzeit selbst bestimmen, welche Aufgabe ihr als Nächstes in Angriff nehmt. Ein Rätsel ist zu schwer? Dann besucht einfach eine andere Galaxie! Was in Super Mario 64 das Toadstool-Schloss und in Super Mario Sunshine die Isla Delfino waren, das ist diesmal die Sternwarte: Von dort hopst ihr zu den sechs Planeten, sprecht mit herumwuselnden Toads, lasst euch von Rosalina Tipps geben, besucht die Bibliothek und lasst euch zu neuen Galaxien schießen. Später könnt ihr die Sternwarte sogar aus der Luft erkunden - aber das habt ihr bestimmt schon selbst herausgefunden. Die Kuppel lässt sich mit fortschreitender Spieldauer immer weiter erkunden. Schließlich aktivieren die Powersterne auch die Stromzufuhr zu höher gelegenen Galaxien.
Leider sind oberweltbasierte Rätsel wie das Ablaufenlassen des Swimmingpools in Super Mario 64 passé. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb man zum Durchspielen von Super Mario Galaxy keine Lösungshilfe benötigt - der Fokus des Spiels liegt ganz klar auf der eigenen Erkundung. Die Oberwelt ist außerdem wesentlich kleiner als das 64-Bit-Toadstool-Schloss ausgefallen. Hier trafen die Entwickler die richtige Entscheidung, denn durch die kompakte Struktur kommt ihr noch schneller zu eurem Ziel: den Powersternen!
