Star Wars: Knights of the Old Republic 2 - The Sith Lords

Test

Sogar ein Mandalorian hat sich unserem Team angeschlossen. Sogar ein Mandalorian hat sich unserem Team angeschlossen. Das Jahr 2005 steht ganz klar im Zeichen von Star Wars. Es erscheint nicht nur der lang ersehnte und vorläufig letzte Teil der grandiosen Filmsaga von George Lucas (Die Rache der Sith, Filmstart 19. Mai), sondern auch gleich drei Star Wars-Spiele für die Xbox. Den Anfang macht Star Wars Knights of the Old Republic II: The Sith Lords. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des unheimlich erfolgreichen und viel gerühmten Rollenspielhits aus dem Jahr 2003.

Neue Entwickler am Werk

Anders als der Vorgänger wurde der Titel nicht mehr bei den Programmiergurus von BioWare entwickelt, da sich diese voll und ganz auf das bald erscheinende Jade Empire konzentrieren. Die Entwicklung wurde an das neu gegründete Studio Obsidian Entertainment abgegeben. Dieses besteht aus einer ganzen Reihe von ehemaligen Black-Isle-Studios- und Blizzard-Entertainment-Entwicklern, die unter anderem an der Entstehung der Baldur's Gate-, Fallout- und Warcraft-Serie mitwirkten. Die Fortsetzung des Klassikers war also in guten, erfahrenen Händen.

Erinnerungen, wo seid ihr?

Wie schon beim ersten Teil übernimmt man bei KotOR II zu Beginn des Spiels die Kontrolle über einen Charakter, der sein Gedächtnis verloren hat. Völlig ohne Erinnerung erwacht man auf einer verlassenen Krankenstation mitten im Weltraum. Abgesehen vom eigenen Aussehen und seinen anfangs bescheidenen Fähigkeiten (beides wählt man zu Beginn des Spiels im umfangreichen Editor aus) weiß man gar nichts über sich oder seine Umwelt. Bald stellt sich jedoch heraus, dass seit dem ersten Abenteuer knapp fünf Jahre vergangen sind. Nachdem Revan Darth Malak in einem dramatischen Endkampf besiegt und sich anschließend unerklärlicherweise aus dem Staub gemacht hatte, ging es mit den Jedis bergab.

Die Jedis sind am Ende

Die Vertreter der dunklen Seite der Macht (die Sith) wurden nämlich wieder stärker und machten gnadenlos Jagd auf die Friedenshüter. Schließlich gelten die Jedis als ausgelöscht, auch wenn sich Gerüchte über das Überleben einiger ranghoher Mitglieder des Jedi-Ordens halten. Mehr wollen wir Ihnen über die spannende Story nicht verraten, doch können wir sagen, dass sie insgesamt wieder hervorragend gelungen ist. Während der ca. 45 Stunden Spielzeit werden unzählige Handlungswendungen und einige nervenaufreibende Aha-Effekte präsentiert, die den Spieler vor den Bildschirm fesseln.

Never change a perfect gameplay

Nicht nur die Geschichte weist gravierende Ähnlichkeiten zum Vorgänger auf, auch das Gameplay kommt dem KotOR-erfahrenen Spieler sofort bekannt vor. Obsidian hat nämlich den Look und nahezu das gesamte Gameplay vom ersten Teil übernommen. Ganz nach dem Motto "Was vor knapp einem Jahr super war, ist auch jetzt noch super" recycelten die Entwickler alles, was KotOR damals zu so einem großen Erfolg gemacht hat. Das bedeutet gleichzeitig aber auch, dass all die Leute enttäuscht sein werden, die ein komplett neu designtes Rollenspiel erwartet haben. Es muss letztendlich jeder für sich entscheiden, ob ihm der Add-on-Charakter von KotOR II: The Sith Lords zusagt oder nicht.

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