Einkaufsführer Stealth-Spiele: Die zehn besten Schleichspiele der letzten Jahre - mit Video!
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Egal, ob Shooter, RPGs oder Action-Adventure: Sich heimlich, still und leise an Gegnern vorbeizuschleichen oder sie hinterrücks kaltzustellen, ist seit jeher ein großer Bestandteil in Spielen. Wir stellen euch in unserem Einkaufsführer daher zehn der besten Stealth-Games der letzten Jahre vor.
Schon in den 1980er-Jahren war Schleichen in Videospielen auf dem Vormarsch. Zwar sind Titel wie 005, Castle Wolfenstein und Saboteur nicht mit heutigen Stealth-Games zu vergleichen, dennoch gilt diese Zeit als der Ursprung des Genres. Selbst beim Arcade-Klassiker Pac-Man aus dem Jahr 1980 steht heimliches Vorgehen schließlich im Mittelpunkt. Die Blütezeit erlebten die Schleichspiele dann Mitte der 2000er. Mit so großartigen Titeln wie Metal Gear Solid 3: Snake Eater, Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory oder Hitman: Blood Money gab es in dieser Zeit eine riesige Auswahl für Stealth-Fans.
Im Vergleich zur damaligen Zeit hat die Masse an Spielen in dem Genre heutzutage stark nachgelassen. Die Marke Assassin's Creed entwickelt sich seit Jahren weg vom klassischen Stealth-Gameplay hin zum Action-RPG und auf ein neues Splinter Cell warten wir nach wie vor vergeblich. Neben dem kürzlich erschienenen Sniper Elite 5 und der Hitman-Reihe decken mittlerweile eher Indies diese Sparte ab. Dazu gesellen sich natürlich noch Blockbuster wie Tomb Raider und Call of Duty, die eine breite Palette an Gameplay-Möglichkeiten anbieten. In unserem Einkaufsführer haben wir für euch nun einmal die zehn besten Stealth-Spiele der letzten Jahre aufgelistet.
In diesem Artikel
Little Nightmares 2
Tarsier Studios | 10. Februar 2021 | PC, PS5, PS4, NSW, XBX, XBO
Quelle: PC Games
Gegen die großen Gegner in der düsteren Welt sind wir chancenlos. Da hilft nur Schleichen.
Düster, Furcht einflößend und ordentlich grotesk: Das ist die Welt von Little Nightmares 2. Vier Jahre nach dem ersten Teil liefert auch das Sequel ein äußerst kurzweiliges Horrorabenteuer ab. Dieses Mal schlüpfen wir in die Haut von Mono, einem schüchternen Jungen, der es vorzieht, sein Gesicht mit einer Papiertüte zu verdecken.
Doch auch Six, die Protagonistin mit dem obligatorischen gelben Regenmantel aus Teil eins, ist weiterhin mit von der Partie. Dieses Mal eben als unsere KI-Partnerin. Zusammen nehmen die beiden eine gruselige Reise durch einen düsteren Wald, eine düstere Schule und eine noch düsterere Anstalt auf sich.
Durch die Abschnitte bewegen wir uns größtenteils recht wehrlos. Gegen unsere übermächtigen Feinde ist Schleichen, Wegrennen und Verstecken angesagt. Nur hin und wieder haben wir die Möglichkeit, ein Objekt als Nahkampfwaffe zu benutzen.
Aufgrund der düsteren Atmosphäre fährt das Stresslevel beim Durchspielen von Little Nightmares 2 immer wieder ordentlich in die Höhe. Nicht, weil das Spiel auf unnötige Jumpscares setzt, sondern ganz im Gegenteil zwischendurch auch auf beklemmende Stille, die uns nur sehr, sehr selten ein Gefühl von Sicherheit gibt.
Hinter jeder Ecke kann bei einem falschen Schritt oder einer falschen Entscheidung der Tod lauern. Der Entwickler Tarsier Studios setzt mit dem zweiten Teil im Gegensatz zum Erstling die Messlatte noch einmal höher. In Sachen Horror und Schleich-Gameplay gibt es nicht viele Spiele, die mit dem Indietitel mithalten können.
Weird West
WolfEye Studios | 31. März 2022 | PC, PS4, XBO
Weird West glänzt nicht nur mit grandiosen Stealth-Einlagen, sondern auch mit einer äußerst dynamischen Spielwelt, einer interessanten Story und ganz viel Abwechslung. Erschienen ist das Dark-Fantasy-RPG erst vor wenigen Monaten und hat es daher als aktuellstes Spiel in unsere Liste geschafft.
Quelle: PC Games
Regel Nummer 7: Die Leichen oder ausgeknockte Personen immer verstecken, sonst war es das mit der Heimlichtuerei.
Der Erfolg des Western-Rollenspiels, das mit viel Übung theoretisch ohne einzigen Schusswechsel durchgespielt werden kann, kommt auch nicht von ungefähr. Die Köpfe hinter Entwicklerstudio WolfEye bestehen nämlich aus ehemaligen Mitarbeitern der Arkane Studios.
Die Einflüsse aus Arx Fatalis, Dark Messiah und Dishonored sieht man Weird West gameplay-technisch daher auch auf den ersten Blick an. Bestimmte Abschnitte erfordern sogar lautloses Vorgehen, sobald wir auffliegen, müssen wir den Auftrag noch mal neu starten.
Zwar kommen diese puren Schleich-Aufträge selten vor, schließlich steht das verrückte Abenteuer für eine riesige Portion Abwechslungsreichtum, doch die Missionen sorgen für ordentlich Nervenkitzel.
Die Geschichte des wundersamen Westens wird in fünf Kapiteln erzählt. In jedem schlüpfen wir in die Haut eines anderen Charakters. Alle haben dabei ihre eigenen Stärken und Schwächen. Aufgrund der dynamischen Spielwelt sind unsere ehemaligen Figuren auch nach Abschluss ihrer Story nicht sicher, denn als Wegbegleiter unterstützen sie uns im Kampf gegen Outlaws, Werwölfe und andere Monster. Wer sich auf leisen Sohlen durch die Gegner schleicht, hat jedoch bessere Chancen, alle Charaktere am Leben zu lassen.
A Plague Tale: Innocence
Asobo Studio | 14. Mai 2019 | PC, PS5, PS4, NSW, XBX, XBO
Quelle: PC Games
Mit Brüderchen Hugo im Arm bahnen wir uns einen Weg an den Inquisitoren vorbei.
In A Plague Tale: Innocence ist es dagegen ein Muss, heimlich vorzugehen. Unsere Hauptfigur Amicia hat eher eingeschränkte Möglichkeiten, sich und ihren Bruder Hugo aktiv zu verteidigen. Zwar bekommen wir im Verlauf des Action-Adventures eine Steinschleuder, eine Fackel und Alchemie-Kenntnisse, doch die dienen mehr zur Ablenkung gegen die Inquisitoren und die Übermacht der Ratten.
In vielen Abschnitten sind wir also damit beschäftigt, Hugo und auch uns selbst an diversen Feinden vorbeizumanövrieren, zu verstecken und Wachen zu täuschen. Wenn wir doch einmal auffliegen sollten, hilft in vielen Fällen nur die Flucht.
Dieses Katz-und-Maus-Spiel gepaart mit einer packenden Story sorgt dafür, dass A Plague Tale: Innocence ein atmosphärisches Aushängeschild ist. Das Zusammenspiel des Geschwisterpaars bringt zudem eine gehörige Portion Emotionalität ins Spiel.
Schließlich lernen sich Amicia und Hugo im Verlauf der Geschichte erst richtig kennen, da der kleine Bruder an einer mysteriösen Krankheit leidet und beinahe sein komplettes Leben im Krankenzimmer verbrachte.
Nachdem die Inquisition das Zuhause der beiden überfallen hat, sind wir also größtenteils auf uns alleine gestellt. Das Stealth-Gameplay ist fantastisch umgesetzt, steht während der gesamten Spielzeit im Vordergrund und sorgt immer wieder für aufregende Momente.
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