Mit Schwerkraft-Tricks und Alien-Waffen geht es einer außerirdischen Invasionsmacht an den Kragen.
Durch diese Aufsehen erregende Portale gelangen Sie in andere Levelbereiche. BILD: XBOX-ZONE
Als der Cherokee-Indianer Tommy in den Spiegel schaut, verspürt er nur noch Selbstzweifel und Trostlosigkeit. Sein Leben in dem Indianerreservat hat für ihn keinen Sinn mehr. Doch leider sieht seine Freundin Jen die Sachlage ganz anders und hat überhaupt keine Lust, ihre kleine Spelunke im Reservat aufzugeben, um ihm in eine ungewisse Zukunft zu folgen. Er fasst etwas Mut und beschließt, seine Liebste ein letztes Mal zu fragen, ob sie ihn vielleicht doch begleiten würde. Auf dem Weg vom Kneipenklo zur Bar trifft Tommy seinen angetrunkenen Großvater Enisi, der ihn mit wirren Geschichten über finstere Zukunftsvisionen aufhält.
Natürlich stößt der alte Zausel auf taube Ohren, denn Tommy begibt sich schnurstracks zur Bar und nervt Jen erneut mit seinem Plan, endlich aus dem Reservat zu verschwinden. Dabei holt er sich seine gewohnte Abfuhr und verbringt die nächsten Minuten mit reichlich Wut im Bauch. Glücklicherweise ergibt sich kurz darauf eine Gelegenheit zum Abreagieren, als zwei Quartalssäufer sein Mädchen anmachen. Kurz entschlossen schnappt sich Tommy seinen Schraubenschlüssel und prügelt die beiden Störenfriede zu Boden.
Aliens im Anmarsch
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Nachdem die Mäuler der enthemmten Bierfans gestopft wurden, bricht in der Kneipe die Hölle los. Blitze zucken durch die Räumlichkeiten, Fenster gehen zu Bruch und auch außerhalb des Gebäudes sind sonderbare Lichtkegel in der stürmischen Nacht zu erkennen. Ohrenbetäubender Lärm lässt die Anwesenden erstarren und der Blick nach oben zeigt ein zerstörtes Dach sowie ein gigantisches Raumschiff. Die Flucht wird durch ein verunfalltes Fahrzeug vor der Kneipentür verhindert und wäre sowieso nutzlos.
Die Menschen des Reservats werden nämlich just im selben Moment durch einen Traktorstrahl in die Höhe gesogen und landen innerhalb des befremdlich anmutenden Alien-Schiffs. Ein Transportband befördert die Gefangenen zu blutverschmierten Anlagen, deren wahrer Zweck sich im weiteren Spielverlauf herausstellt - Schilder an den Raumschiffwänden deuten darauf hin: "Das Protein muss zur Verarbeitung eingereicht werden." Offensichtlich befindet sich die Alienbrut ähnlich wie ein Heuschreckenschwarm auf der Suche nach Nahrung und hat sich die Erdbevölkerung als Proteinquelle ausgesucht.
Direkter Spielstart
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Ohne lästiges Tutorial oder langwierige Eröffnungsmission entführt Sie der heißeste Shooter dieses Sommers direkt in eine bedrohliche außerirdische Umgebung, die nach beinahe ewiger Entwicklungszeit nun doch noch fertig geworden ist. Bereits 1997 begannen bei 3D Realms die Arbeiten an Prey, aber das Projekt wurde bald wieder auf Eis gelegt. Erst 2001 betraute man dann letztendlich die Human Head Studios mit der Entwicklung des Spiels und "nur" fünf Jahre später halten wir das fertige Game in den Händen.
Glücklicherweise hat sich die lange Wartezeit absolut gelohnt, denn der mit zahlreichen Innovationen gespickte Ego-Shooter glänzt durch fabelhafte Spielbarkeit, superbe Optik und überaus interessante Schwerkraft-Rätsel.
