Die Abschnitte als Kong bieten Button-Mashing in Reinform.
Nach der überraschend guten Game-Boy-Version von Peter Jacksons Dino-Epos King Kong hat Ubisoft die DS-Umsetzung gründlich vermasselt: Die detailarme, schon bei mittlerem Gegneraufkommen ruckelanfällige Grafik und die miesen Charaktermodelle wären gerade noch zu verschmerzen gewesen, doch offensichtliche Patzer im Spieldesign sind unentschuldbar: Warum sind die Levels so trist und konfus gestaltet? Wieso gibt es keine Karte? Und wer hat eigentlich die spaßfreien Passagen als Kong verbrochen?
Entscheidende Punkte packt das Spiel jedoch durchaus richtig an: Die Steuerung der Ego-Shooter-Abschnitte per Stylus und Steuerkreuz orientiert sich an Metroid Prime: Hunters, funktioniert gut und eignet sich auch für Linkshänder. Das nützt allerdings recht wenig, denn Spielspaß will während des frustigen Abenteuers selten aufkommen. Der Sound in den 17 Abschnitten bewegt sich dabei zwischen nervtötend und ganz passabel. Eine Schande, dass das Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft wurde - nachsitzen!
