Dem Beschuss von oben widersetzt sich Kong, indem er einen Wagen auf den Schützen wirft.
An der Kinokasse schlägt sich Riesenaffe Kong wacker, auch die Filmkritik vergab fast durchweg gute Noten für das dreistündige Kinospektakel. Spieler hatten nach dem sehr guten PS2-Spiel zum Film allerdings nichts anderes erwartet: Spannungsgeladene Dinogefechte aus der Ego-Perspektive, actionreiche Prügelabschnitte als Kong und der äußerst atmosphärische Sound ließen über den hohen Linearitätsgrad und die ideenlosen Rätsel hinwegsehen.
Einige Abstriche
Die PSP-Fassung basiert auf der Heimkonsolenvorlage, hinkt in mancherlei Hinsicht aber dem Original hinterher. Nach seiner Ankunft auf Skull Island muss Drehbuchautor Jack Driscoll feststellen, dass sein Begleittrupp seltsamerweise nicht mit ihm auf der Insel gestrandet ist - somit bestreiten Sie das Abenteuer ohne Ann Darrow und Carl Denham, die Ihnen in der PS2-Version Geleitschutz gaben und sich situationsbedingt mit Zurufen in das Geschehen einmischten.
Auch das Leveldesign wurde angepasst: Wo Sie sich vorher hit-zige Pistolen- und Speerkämpfe mit einem Flugsaurier-Geschwader lieferten, müssen Sie jetzt lediglich einen Hebel finden und diesen an anderer Stelle im Level einsetzen. Aufgrund der Komprimierung ist es nicht immer leicht, in der 15 Kapitel umfassenden Handlung (auf der PS2 waren es knapp 40 Abschnitte) den roten Faden zu finden.
Zwischensequenzen sind zwar integriert, allerdings geht häufig der Bezug zur Story verloren, wenn Sie sich plötzlich an einem Schauplatz wiederfinden, der mit dem vorangegangenen Level nicht verknüpft ist. Immerhin dürfen Sie nach dem ersten Durchgang, für den man etwa drei Stunden benötigt, jeden Abschnitt einzeln anwählen und in den linear konstruierten Arealen auf Punktejagd gehen. Technisch fällt King Kong durch die geringere Anzahl an Gegnern und sehr dunkle Levels gegenüber der PS2-Variante ab, auch der Sound wurde abgespeckt.
