Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier: No More Room in Hell 2 steht wieder auf der Matte und will uns alle fressen! Doch hat es dafür genug Biss? Wir konnten schon mehrere Stunden spielen und berichten in der Vorschau von unseren Erfahrungen!
Unterrüstet und überrannt
Man sollte meinen, die Civil Recovery Corps oder CRC hätte vielleicht aus der massiven Auswahl an Zombie-Medien gelernt, die es zum Ausbruch der Apokalypse schon gab. No More Room in Hell 2 spielt schließlich ungefähr in der Jetztzeit, nur mit mehr Untoten.
Night of the Living Dead, Resident Evil, Train to Busan, The Walking Dead - Sie alle sind warnende Lehren darüber, Sicherheitskräfte nur mit genug Waffen und Personalstärke ins untote Feld zu entlassen. Die Grundregeln sind immer dieselben: "Der Nette stirbt immer zuerst", "Ziel' auf den Kopf" und "Nur gemeinsam überleben wir".
Da lässt es uns dann doch etwas an der Führungsqualität unserer Arbeitgeber zweifeln, wenn wir ähnlich wie in DayZ komplett allein, ohne Proviant, ohne Schutzausrüstung und nur mit einem Revolver und einem schäbigen Eisenrohr bewaffnet einfach mitten in der pennsylvanischen Wildnis ausgesetzt werden.
Quelle: PC Games
Wie sollen wir uns so gegen die Horden an Untoten durchsetzen, geschweige denn das Kraftwerk, das bedrohlich in der Mitte unserer Karte prangt, wieder zum Laufen bekommen?
Inventur im Inventar
Für uns gilt also erstmal: Vorräte sammeln. Glücklicherweise ist die gesamte Karte mit Equipment gespickt, von der kugel- und biss-sicheren Weste bis zum Verbandskasten lässt sich fast alles Überlebensnotwendige in den ersten paar Minuten Gameplay finden.
Die Tücke versteckt sich hier im Inventar selbst: Wie es sich für ein am Realismus interessiertes Survival-Game gehört, stopfen wir alle unsere sieben Sachen in einen Rucksack mit begrenzten Kapazitäten.
Davon sind allerdings nur nutzbare Gegenstände wie beispielsweise Waffen und Bandagen betroffen, sogenannte Vorratsgegenstände, die keinen größeren Mehrwert als XP bieten, können wir bedenkenlos mitgehen lassen.
Wir müssen vorsichtig abwägen, welche Items wir aufnehmen, und welche wir schweren Herzens zurücklassen. Allerdings dürfen wir uns nicht zu lange an den Entscheidungen aufhängen, wenn wir nicht zu Zombie-Futter werden wollen, die Zeit bleibt nämlich, wie es für Online-Multiplayer üblich ist, nicht stehen, während wir im Rucksack wühlen.
Quelle: PC Games
Vier Slots in der Hotbar lassen uns schnell zwischen Gegenständen wechseln, ohne alles mühselig aus- und wieder einpacken zu müssen. Die sind auch bitter nötig, denn statt einem uniformen Nahkampfangriff können wir wirklich nur dann austeilen, wenn wir die entsprechende Waffe ausgerüstet haben.
