No More Room in Hell 2: Zombie-Survival erhebt sich erneut, lässt aber einige Schocker links liegen!
Special
Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier: No More Room in Hell 2 steht wieder auf der Matte und will uns alle fressen! Doch hat es dafür genug Biss? Wir konnten schon mehrere Stunden spielen und berichten in der Vorschau von unseren Erfahrungen!
Nach zehn Jahren kreucht und fleucht ein von Fans lang erwartetes Sequel endlich aus der Entwicklungshölle: No More Room in Hell 2 öffnet am 22. Oktober 2024 die Early-Access-Pforten und entfacht das abgeebbte Zombie-Fieber neu. Wir haben uns in die Wildnis von Pennsylvania gewagt, und das hier ist unsere Überlebensgeschichte.
Fortsetzung folgt
Dabei ist die Geschichte des Spiels selbst eine von Reinkarnation. Inspiriert von Klassikern des Horror-Genres rief Matt Kazan im Jahr 2011 die Mod No More Room in Hell aus dem Körper von Half Life 2 ins Leben.
Sie zollt vielen Titeln Tribut, beispielsweise bezieht sich der Name auf ein Zitat aus Nacht der lebenden Toten von George Romero und die Player-Models weisen eine verblüffende Ähnlichkeit zu Patrick Bateman aus American Psycho auf.
Diese Mod erfreute sich bei Fans des Genres schnell großer Beliebtheit und wurde von Matt und seinem stetig wachsenden Team durchgängig betreut und verbessert, bis sie sich im Oktober 2011 über Steam Greenlight vom Operationstisch erhob und als eigenständiges Spiel wankte.
Zusammen mit Torn Banner, den Köpfen hinter den köpfenden Mehrspieler-Slashern Chivalry 1 und 2, setzte sich Kazan vor fast zehn Jahren an einen Nachfolger, der sich, ähnlich wie die bisherigen Steckenpferde der Beteiligten, im Early Access noch weiterentwickeln und mit der Community wachsen sollte. Doch hat sich das Warten gelohnt?
Gestatten, die Zombie-Zivilnotrettung
Im Gegensatz zu den Überlebenden im Vorgänger spielen wir in No More Room in Hell 2 das Personal der Civil Recovery Corps (zu dt. in etwa "Zivilbergungstrupp"), also halbwegs ausgebildete Leute mit einem umfassenderen Ziel, als nur nicht zu sterben.
Quelle: Torn Banner
Ihre Aufgabe beläuft sich je nach Karte auf einen Dienst für die Allgemeinheit, Sozialstunden in der Apokalypse, sozusagen. Nur, dass die CRC nicht mit Müllpickern durch die Gegend rennt und Leichenteile aufklaubt, sondern beispielsweise Strom wiederherstellt.
Dabei geht die Charakterauswahl, die uns zu Beginn gestellt wird, noch ein bisschen tiefer. Wir wählen einen von drei zufallsgenerierten Charakteren, die aus ihren ehemaligen Berufen einen Grund-Skill mitbringen und ihren Ausgangspunkt auf der Karte bestimmen.
So teilt beispielsweise eine ehemalige Baseballspielerin mit zweihändigen Nahkampfwaffen zehn Prozent mehr Schaden aus und ein Kurier verfügt über einen größeren Rucksack, also einen extra Slot im Inventar. Ein alteingesessener Minenarbeiter bahnt sich seinen Weg von der verlassenen Mine im Norden zum Kraftwerk, während eine Holzfällerin sich durch das Sägewerk kämpfen muss.
Bildergalerie
Halten wir diesen Charakter am Leben, bringt er für jeden erfolgreich absolvierten Einsatz Profil-XP und Charakter-XP mit sich zurück. Während die Profil-XP keinen Einfluss auf das Spiel haben, außer unseren Fortschritt zu verdeutlichen, schalten wir mit genügend Charakter-XP mehr und mehr Skills für unseren aktuellen Ersthelfer frei, den wir dann wieder auf Mission schicken.
Quelle: PC Games
Sterben wir im Feld, verlieren wir alles und unser Helfer beißt endgültig ins Gras. Dem verlorenen Equipment können wir leider auch nur noch hinterherweinen. Zurück im Menü stehen uns wie zu Beginn drei Archetypen zur Wahl, von denen wir mit Einem wieder bei null anfangen. Ein Gameplay-Loop, der uns bereits aus anderen Extraction-Shootern bekannt ist.
