New Super Mario Bros.

Test Christoph Kraus

Die Leser sind sich einig: Mario hat das Jump&Run-Genre fest im Griff!

Wär ja noch schöner, wenn man die Sternenmünze einfach so auflesen könnte! Als Maxi-Mario ist der Klunker kein Problem.
BILD: N-ZONE Wär ja noch schöner, wenn man die Sternenmünze einfach so auflesen könnte! Als Maxi-Mario ist der Klunker kein Problem. BILD: N-ZONE Wer sich wie Mario seit 25 Jahren mit Riesengorillas anlegt, Terrorkröten in die Lava befördert und selbst im 150-ccm-Kart Weltmeister-Niveau beweist, kennt normalerweise keine schlottrigen Knie. Das ändert sich diesmal: Wir luden fünf Leser in unsere Redaktion ein und ließen von ihnen New Super Mario Bros. auf Herz und Nieren testen. Muss der dickliche Italiener um die Gunst seiner Fans bangen?

Jetzt neu: Fragezeichen-Blöcke mit 150% mehr Inhalt

Für keinen unserer Gäste war Mario ein unbekanntes Wesen. Ob als LCD-Strichmännchen in den frühen Game&Watch-Spielen oder als Bitmap-Hüpfer in Super Mario Bros. Deluxe (Game Boy Color): Daniel, Max, Patrick, Rafael und Sascha können sich noch gut an ihr erstes Mario-Spiel erinnern. Mit New Super Mario Bros. schreiten die Entwickler bewusst einige Schritte zurück und präsentieren die DS-Neuauflage als zweidimensionales Jump & Run. Doch "retro" ist nur die Perspektive: Sämtliche Gegner, sogar manche Hintergründe und natürlich der Protagonist selbst, werden als Polygonmodelle dargestellt.

Im Abenteuer gilt es, sechs Welten zu durchforsten, um im letzten Gebiet Bowser und seinem minderjährigen Balg eins auszuwischen und die Prinzessin wieder sicher ins Schwammerlland zu führen. Wer den Umgang mit Pilz und Feuerblume mittlerweile im Schlaf beherrscht, darf sich auf drei neue Items freuen: Der blaue Schildkrötenpanzer taucht dabei am seltensten auf, gleichzeitig ist er recht schwierig zu handhaben. Denn nach der Koopa-Metamorphose muss Mario Anlauf nehmen und schon rollt er wie die dumpfbackigen Panzerkröten durch den Level, als gäbe es kein Morgen.

In diesem Zustand spielen Steinblöcke und Gumbas keine Rolle: Alles, was im Weg ist, wird durchbrochen. Allerdings ist bei diesem Affenzahn die Gefahr auch sehr groß, in eine Schlucht zu geraten - Vorsicht ist also angesagt! Mit dem Maxipilz gedeiht Mario zum bildschirmfüllenden Koloss, der Gumbas, Koopas und Wasserläufer mit dem kleinen Zeh unschädlich macht. Und hat sich der rundliche Gourmet einen Minipilz einverleibt, bewirkt dies eine Instant-Diät.

Mario - jetzt rank und schlank - passt nun in die winzigsten Warp-Röhren hinein. In diesen Untergrundhöhlen finden sich übrigens nicht nur wertvolle Sternenmünzen, sondern manchmal auch ein gut gehüteter Sekundärausgang. Und schon wären wir bei den wichtigsten Motivationsfaktoren angelangt: Denn Hand aufs Herz, fünf Stunden, die man für den ersten Spieldurchgang benötigt, sind beileibe nicht allzu viel.

Doch erst danach gewinnt der Titel richtig an Fahrt, schließlich warten in jedem Abschnitt drei Sternenmünzen auf den flinken Latzhosenträger! Ganz zu schweigen von den beiden geheimen Welten sowie zahlreichen unentdeckten Arealen, die nun aufs Freischalten warten. Während einige Türen offensichtlich platziert sind, läuft man sich für andere Ausgänge, insbesondere in den Spukschlössern, regelrecht die Hacke ab. Wer sich einen Eindruck von der Kreativität der Entwickler verschaffen möchte und N-ZONE-Plus-Abonnent ist, kann übrigens unseren 12-minütigen DVD-Beitrag begutachten, in dem wir euch den Weg zu allen versteckten Gebieten weisen!

Bildergalerie

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk