NBA 2K14 im Next-Gen-Test: Als erstes Next-Gen-Sportspiel trudelte vorgestern NBA 2K14 bei uns in der Redaktion ein. Wir warfen einen ausgiebigen Blick auf die PS4-Fassung der Basketball-Simulation.
NBA 2K14 im Test für die PS4: Die große Frage im Vorfeld war: Was wollen 2K und Visual Concepts eigentlich noch großartig besser machen bei der Next-Gen-Version von NBA 2K14? Schließlich waren die letzten Serienteile auf der PS3 bereits der Perfektion nahe, sowohl in technischer wie auch in spielerischer Hinsicht. Die Antwort, nachdem wir nun mehrere Stunden mit der PS4-Version verbringen durften: jede Menge!
Mach Karriere
Der offensichtlich größte Sprung gelang logischerweise dank Next-Gen-Technik bei der Grafik von NBA 2K14. Die Spielermodelle sehen detaillierter aus als je zuvor, die Animationen sind butterweich, das Spielgeschehen flüssig und sogar bei den Zuschauern muss man schon ganz genau hinsehen, um die für Sportspiele sonst üblichen Klone zu erheischen. Kurz: NBA 2K14 ist auf der PS4 ein optischer Leckerbissen und legt die Messlatte für künftige Sportspiele bereits jetzt verdammt hoch. Und auch beim Sound hat sich ein wenig getan, beispielsweise werden nun in der Halbzeitpause oder nach den Spielen Original-Sprachsamples von diversen NBA-Stars als Interview eingespielt – sehr schick.
Die Hallenatmosphäre hingegen hat sich nicht eklatant verändert. Musste sie ja auch nicht, da sie bereits auf Current-Gen wunderbar dynamisch und realistisch umgesetzt war. Gleiches gilt für das Gameplay, an dem sich nicht viel getan hat. Es erscheint uns nur etwas schwerer, Pässe oder Körbe zu landen, da eben die Animationen detaillierter und genauer berechnet werden. Ansonsten ist NBA 2K14 auch auf der PS4 eine akkurate, mitunter etwas sperrige, komplizierte Basketball-Simulation - hier hat sich nicht viel geändert.
Deutlich aufpoliert
Doch auch bei den Modi hat sich 2K ins Zeug gelegt. Die einzig schlechte Nachricht jedoch vorneweg: der LeBron-James-Karrieremodus aus der PS3-Version wurde ersatzlos gestrichen. Wirklich gestört hat uns das jedoch nicht, da man die übrigen Modi entsprechend aufgebauscht hat. Neben dem klassischen Saison-Modus, in dem ihr ein Team durch die Liga führt, stehen euch zwei unterschiedliche Karriere-Modi zur Auswahl: "Mein GM" steckt euch in die Rolle eines Team-Managers, "Meine Karriere" lässt euch einen Rookie erstellen, mit dem ihr fortan die NBA erobert. Großer Unterschied zu den entsprechenden Karrieremodi auf der PS3 ist, dass vor allem das Drumherum deutlich aufpoliert wurde.
Quelle: play³
Die Gesichter der einzelnen Athleten sind wirklich toll umgesetzt, besonders lebensecht wirken Stars wie LeBron James oder - hier im Bild - Kobe Bryant.
In NBA 2K14 für die PS4 führt ihr Gespräche mit dem Eigner, mit euren (Mit-)Spielern, mit Presse, Fans und sogar Gegnern, analysiert eure Schwächen und trainiert mit den Team-Kollegen, wählt aus unterschiedlichsten Antwort-Möglichkeiten aus, wettet mit eurem Erzrivalen vom Rookie-Game, wer mehr Punkte macht und versucht, möglichst niemandem auf die Füße zu treten - oder genau das Gegenteil zu tun. Euer virtueller Athlet hat sogar einen eigenen Manager, der sich regelmäßig mit euch berät. Kurz: Der Karriere-Modus fühlt sich viel persönlicher, intimer an, als das bisher der Fall war. Ganz gleich ob ihr nun einen GM oder einen Spieler verkörpert – klasse! Das einzige, was etwas die Atmosphäre trübt, ist, dass eure Team-Kameraden in den vielen, neuen Zwischensequenzen stumm bleiben und nur über Textblöcke kommunizieren, während die Kern-Personen (GM, Eigner, euer Manager, der erwähnte Erzrivale und natürlich euer Alter Ego) vollvertont sind. Laune macht's trotzdem! Den Test zur Current-Gen-Version von NBA 2K14 findet ihr übrigens unter dem Link.
