Moonbreaker im Early-Access-Check - Seite 3
Special
Das Rundenstrategiespiel Moonbreaker von Unknown Worlds (Subnautica) bringt die Freuden des Tabletop-Gamings auf den PC: Wir sammeln Figuren, malen sie bis ins kleinste Detail sorgfältig an, stellen nach Lust und Laune Armeen zusammen und gehen dann online auf Gegnersuche. Die Idee ist spitze - und gut umgesetzt obendrein. Doch über dem Spielspaß hängt der Schatten der perversen "Live-Service"-Ökonomie.
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Wer selbst keine Geduld oder künstlerische Ambitionen hat, soll in Zukunft auf die geteilten Designs der restlichen Spielerschaft zugreifen können, um seinen Figurenkader mit verschiedenen Looks zu erweitern.
Wer überhaupt kein Interesse am Feature hat, kann es theoretisch komplett ignorieren und sich nur auf taktischer Ebene mit dem Spiel befassen. Allerdings verpasst man damit einen großen Teil dessen, was Moonbreaker aus der Masse an Deckbuilding- und Rundentaktik-Spielen herausstechen lässt.
Reiche Spielwelt, nicht im Spiel
Einen anderen Aspekt, den ihr komplett ignorieren könnt, ist die Hintergrundgeschichte von Spielwelt und Figuren, denn eine Story oder Informationen über Welt und Lore finden im Spiel selbst überhaupt nicht statt. Stattdessen wird die Geschichte um verschiedene Raumschiff-Kapitäne in einem begleitenden Podcast als Audio-Drama geliefert. Die Lore-Bibel stammt dabei von niemand geringerem als Fantasy-Autor Brandon Sanderson, mit dessen Beteiligung Publisher Krafton das Spiel natürlich auch bewirbt.
Auch hier geht Moonbreaker den Weg der Analogvorlagen. So existieren auch zu Magic, Warhammer 40k und Co. zahlreiche Begleitbücher, die nicht den Miniaturen oder Karten beiliegen, sondern separat verkauft werden. Den Podcast gibt es zumindest kostenlos zu hören. Laut Cleveland steckt dahinter der Gedanke, dass man beim Bemalen der Figuren entspannt der Erzählung lauschen könnte. Zum Start des Early Access wurde bisher eine Folge veröffentlicht, die sich auf den Kommandanten Extilior konzentriert.
Quelle: PC Games
Im Frachtlauf-Modus begegnen uns auch Kommandanten, die nicht spielbar sind. Wir selbst können nur aus drei verschiedenen Figuren wählen.
Wir hätten eine klassische Kampagne dennoch gut gefunden, zumal es sich bei Moonbreaker nicht um ein reines Multiplayer-Spiel handelt. Neben ordinären Partien gegen die KI gibt es noch den Frachtlauf-Modus. Dabei spielen wir eine Reihe von Matches gegen immer schwieriger werdende Gegner. Im Vergleich zum normalen Spiel, wo es derzeit nur drei Oberhäupter mit unterschiedlichen Fähigkeiten gibt, treffen wir im Frachtlauf auf weitere Kommandanten, die höchstwahrscheinlich in Zukunft freigeschaltet werden.
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