Mirror's Edge für PlayStation 3 im Test

Test Sebastian Stange

IHR SEHT ROT
Schlechte Idee: Dieser Anzugträger war vor seiner Business-Karriere leider professioneller Wrestler! (BILD: play³) Schlechte Idee: Dieser Anzugträger war vor seiner Business-Karriere leider professioneller Wrestler! (BILD: play³) Im Laufe der Story von Mirror's Edge springt, sprintet, klettert und kämpft ihr euch durch neun Kapitel in denen ihr jeweils relativ weitläufige und verwinkelte Areale besucht. Ihr treibt euch hauptsächlich auf Dächern herum, doch ihr werdet auch Flutschutz-Kanäle, Baustellen, Einkaufspassagen, ein Frachtschiff und einen Bürokomplex abseits der üblichen Wege erkunden. Leider sehen sich alle Areale dank der sterilen Optik reichlich ähnlich. Immerhin gibt es einige wirklich beeindruckende Szenarien, wie etwa ein Rohbau, den ihr bis in schwindelerregende Höhen erklettern müsst. Wirklich schwieriger werden die Kletterpartien dabei nicht. Wie bei skate erlernt ihr zu Beginn von Mirror's Edge alle Aktionen, die Faith beherrscht, den Rest der Zeit perfektioniert ihr dieses Können. In späteren Levels ist es eher eine Knobelaufgabe, den richtigen Weg zu finden und geeignete Kanten und Vorsprünge zu entdecken. Portal lässt grüßen! Als kleine Hilfe schaut Faith in Richtung ihres Ziels, wenn ihr auf die Kreistaste drückt. Außerdem hilft euch die deaktivierbare Runner-Vision, indem wichtige Objekte - Rampen, Rohre oder Kanten - rot erscheinen. Dort müsst ihr lang!

BALLERN ODER WEITER RENNEN?
Sprich mit dem Fuß: In späteren Levels rücken euch teuflisch flinke Spezialeinheiten auf die Pelle. (BILD: play³) Sprich mit dem Fuß: In späteren Levels rücken euch teuflisch flinke Spezialeinheiten auf die Pelle. (BILD: play³) Doch das Free-Running ist nicht die einzige Aufgabe. Ihr müsst beispielsweise mehrere Male die Verfolgung eines anderen Runners aufnehmen. Diese Passagen sind besonders genial, zwingen sie euch doch, eure Skills spontan anzuwenden. Zeit zum Überlegen habt ihr nämlich kaum, sonst ist eure Zielperson schnell entwischt. Ein weiterer wichtiger Teil von Mirror's Edge ist der Nahkampf. Immer wieder stellen sich euch Gegner in den Weg. Anfangs sind das normale Polizisten, doch bald gesellen sich schwer bewaffnete Spezialeinheiten oder regelrechte "Ninja-Cops" dazu, die euch in Sachen Akrobatik in nichts nachstehen. Solche bösen Buben könnt ihr mit Schlägen, Sprungkicks, Tritten in die Familienjuwelen und speziellen Entwaffnungsmanövern bekämpfen. Entweder schleicht ihr euch von hinten an oder wartet, bis euch euer Gegenüber mit der Waffe schlagen will. Ein gezielter Tastendruck löst dann einen coolen Martial-Arts-Griff aus, der euren Gegner k.o. setzt und euch seine Waffe in die Hände drückt. Die könnt ihr entweder sofort wegwerfen - schließlich seid ihr nur mit einer Pistole noch halbwegs akrobatisch. Ein MG zwingt euch gar zum Schneckentempo.

Auf der nächsten Seite geht's weiter!

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk