Was kommt dabei heraus, wenn man einen derben Sci-Fi-Klassiker mit Theme Park vermischt? Das wohl böseste Aufbauspiel des Jahres!
Ack! Ack! Ack! Die Marsianer sind zurück! Und ja, es handelt sich um die allerschlimmste Sorte... nämlich ausgerechnet die aus Mars Attacks! (Macht euch doch am besten gleich die passende Musik an.) Die pechschwarze Sci-Fi-Satire von Tim Burton sorgte 1996 für offene Münder, sei es nun vor lauter Lachen oder blankem Entsetzen: Ein riesiges Star-Aufgebot wurde damals nach allen Regeln der Filmkunst durch den Fleischwolf gedreht. Egal ob Michael J. Fox, Jack Black, Pierce Brosnan oder Jack Nicholson, kaum jemand war vor Burtons bitterbösen Einfällen sicher.
Und nun gibt es ein lange überfälliges Comeback mit den blutrünstigen Marsmännchen: Vorhang auf für Mars Attracts!
Der Mensch als Attraktion
Mars Attracts ist keine direkte Fortsetzung des Filmes, basiert aber lose auf dem gleichen Universum. Das Spiel folgt einer simplen Grundidee: Auf der Mars-Oberfläche ist es euer Job, eine Mischung aus Zoo und Freizeitpark bauen - im Grunde ganz ähnlich wie im Jurassic World: Evolution. Nur mit dem feinen Unterschied, dass ihr hier keine Dinos in Käfige steckt, sondern kreuzunglückliche Menschen. Wir zitieren an dieser Stelle einfach mal die heiter formulierte Steam-Seite:
"Jahrhundertelang haben marsianische Forscher die Galaxie nach Anzeichen von intelligentem Leben durchkämmt. Bislang ohne Erfolg. Dennoch kann man aus dem Beobachten von menschlichem Verhalten vieles lernen."
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Als Geschäftsführer des Freizeitparks müsst ihr unterschiedlichste Gehege, Shops, Fahrgeschäfte und anderen Kram bauen, Forschung betreiben und euer Personal jonglieren. Am Ende dreht sich alles darum, eure Besucher zu begeistern und so einen satten Profit zu erwirtschaften. Die Entwickler versprechen eine ausgefeilte Management-Simulation mit allem drum und dran. Hinter der Satire soll also ein anspruchsvolles Spiel im Stil von Theme Park stecken.
Pechschwarzer Humor
Eure wichtigsten Ausstellungsstücke - also die Menschen - müsst ihr euch erst mal zusammenrauben. Dank fortschrittlichster Mars-Technologie könnt ihr Leute aus verschiedenen Zeitaltern entführen lassen, um sie dann in euren Park zu stecken. Aber Vorsicht: Menschen aus dem antiken Rom haben andere Bedürfnisse als "Besucher" aus dem Wilden Westen oder der Wikinger-Ära.
Quelle: Outlier
Wenn ihr euch nicht um die Bedürfnisse eurer Menschlein kümmert, werden sie unglücklich und beginnen zu randalieren, schlimmstenfalls büxen eure Attraktionen sogar aus. Dann muss schnell der Wachdienst einspringen, den ihr idealerweise schon ausgebildet habt.
Und weil das Spiel im Universum von Mars Attacks angesiedelt ist, dürft ihr eure Menschen auch fiesen Experimenten unterziehen und so die Parkbesucher in Staunen versetzen. Wie genau das abläuft, wissen wir nicht. Aber es braucht nicht viel Fantasie, um sich das Ergebnis auszumalen... die arme Sarah Jessica Parker kann schließlich ein Liedchen davon singen.
Vorschlag an die Entwickler: Cheat-Codes nicht vergessen! Alles, was es dazu braucht, wäre ein gewisser Song...
Ihr merkt es schon: Allzu ernst sollte man das Ganze nicht nehmen. Das Spiel ist klar für Fans von pechschwarzem, satirischen Humor zugeschnitten - und ob es wirklich so brutal wird wie der Film oder die Sammelkartenreihe von Topps (die Burton als Vorlage diente), lässt sich ohnehin noch nicht abschätzen.
Apropos Burton: Ob der Kult-Regisseur an dem Projekt beteiligt ist (oder überhaupt etwas davon weiß), ist nicht bekannt. Mars Attracs wird derzeit vom irischen Team Outlier entwickelt und selbst vertrieben. (Zuletzt war das Studio mit This Means Warp in Erscheinung getreten.) Mars Attracs soll 2025 in den Early Access starten. Die finale Veröffentlichung der Version 1.0 soll dann 2026 erfolgen. Auf der offiziellen Website findet ihr weitere Infos.
