Life is Strange ohne Dontnod? Amazons Serienpläne kommen bei einigen nicht gut an.
Life is Strange gilt bis heute als Meilenstein des Story-Gamings. Spieler haben mit Max Caulfield gelitten, geliebt und die Zeit zurückgespult, um fatale Entscheidungen ungeschehen zu machen. Nun bekommt das Spiel eine Serien-Adaption bei Amazon. Eigentlich klingt das nach einem Traum für Fans.
Doch ein Detail sorgt für große Diskussionen. Die kreativen Köpfe, die die Geschichte überhaupt erst erschaffen haben, sind nicht an Bord. Klingt nach einer Nebensächlichkeit? Nicht für Fans und einige Beteiligte, die genau wissen, dass Life is Strange (jetzt kaufen 54,99 € ) seinen Erfolg nicht nur einer starken Idee, sondern auch einer unverwechselbaren Handschrift verdankt.
Life is Strange: Serie ohne Dontnod
Amazon arbeitet mit MGM Studios, Story Kitchen, Margot Robbies Produktionsfirma LuckyChap und Square Enix an der Serie. Auffällig ist aber, dass der Entwickler Dontnod, die Schöpfer des Originals, komplett fehlen.
Autor Christian Divine brachte seinen Frust offen auf X zum Ausdruck: "Die einzigen, die nicht beteiligt sind, sind die Schöpfer." Auch Executive Producer Luc Baghadoust erinnerte daran, dass das Spiel ursprünglich von Michel Koch, Raoul Barbet, Jean-Luc Cano und dem damaligen Dontnod-Team erschaffen wurde.
Warum Dontnod fehlt
Nach dem Erfolg von Life is Strange blieb Teil 2 hinter den Erwartungen zurück. Square Enix und Dontnod gingen daraufhin getrennte Wege.Seither liegt die Verantwortung für das Franchise bei Deck Nine, während Dontnod eigene Projekte wie Lost Records: Bloom & Rage oder Banishers: Ghosts of New Eden entwickelt hat. Kann eine Serie ohne die ursprünglichen Schöpfer den Geist von Life is Strange einfangen, oder fehlt damit die wahre Essenz? Und welche Serien-Adaption zu einem Spiel hat euch am meisten gefallen? Schreibt es uns gern in die Kommentare.
Quelle: IGN
