Zu beliebt: Square Enix schließt den größten Final Fantasy 11-Server für neue Spieler
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Der Spieleransturm auf Final Fantasy 11 ist mittlerweile so groß geworden, dass Square Enix nun sogar den größten Server für Neulinge schließen musste.
Lange Zeit bevor sich Final Fantasy 14 zum Online-Rollenspiel-Erfolg entwickelte, hat Square Enix bereits einen anderen Versuch gestartet, die legendäre Reihe als MMORPG an den Start zu bringen. Dabei handelte es sich um das 2002 veröffentlichte Final Fantasy 11, das zunächst nur in Japan und einige Jahre später auch im Westen erschienen ist.
Kann man Final Fantasy 11 noch spielen?
Es wird viele von euch vermutlich überraschen, doch Final Fantasy 11 ist tatsächlich auch 23 Jahre nach dem Debüt noch immer online spielbar. Die Versionen für PS2 und Xbox 360 hat man 2016 zwar offiziell abgeschaltet, doch auf dem PC steht das Rollenspiel weiterhin zur Verfügung. Und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, denn bei Final Fantasy 11 steigen die Spielerzahlen gerade wieder extrem an!
Der Ansturm ist in den vergangenen Tagen nun sogar so groß geworden, dass die Entwickler die Entscheidung treffen mussten, den derzeit größten Server des Online-Rollenspiels "Asura" erstmal komplett für neue Spieler zu schließen. Damit soll die Stabilität der Server von Final Fantasy 11 gewährleistet werden. Nur wer bereits einen Charakter auf Asura registriert hat, kann dort auch weiterhin wie gewohnt online zocken.
Neulinge müssen also auf einem anderen Server mit Final Fantasy 14 starten, um die Bevölkerung der verschiedenen Welten im Spiel auszugleichen. Doch warum ist das alte MMORPG eigentlich wieder so beliebt?
Warum spielen plötzlich alle wieder Final Fantasy 11?
Einer der Hauptgründe für das Comeback von Final Fantasy 11 dürfte wohl die aktuelle Raid-Reihe "Echoes of Vana'diel" in Final Fantasy 14 sein. Die Crossover-Inhalte wurden vor einigen Monaten eingeführt und werden jetzt mit dem kommenden Patch 7.3 des Rollenspiels um einen zweiten Teil mit vier Bossen aus Final Fantasy 11 erweitert.
Und die Neugierde war bei einigen offenbar so groß, dass sie dem damaligen MMORPG eine Chance geben möchten. Natürlich trägt auch Square Enix seinen Teil dazu bei und lockt Spieler von Final Fantasy 14 mit Rabattaktionen an, dank der sie deutlich günstiger in die Welt von Final Fantasy 11 reinschnuppern können. Auch das Online-Rollenspiel von 2002 setzt nämlich auf ein Monats-Abonnement.
Quelle: Square Enix
