Mit dem Schiff kehren Sie in die übrigen Städte zurück.
Gegen die Dämonen aus der Hölle ist kein Kraut gewachsen: In Knights of the Temple: Infernal Cru-sade legte sich Kreuzritter Paul de Raque mit einem Bischof an, der auf die schiefe Bahn geraten war und das Tor zur Hölle öffnen wollte. Im zweiten Teil ist das Schlimmste bereits eingetreten: Europa ist durch die Invasion finsterer Gestalten dem Untergang geweiht.
Doch auf Paul ist natürlich wieder einmal Verlass. Sein zweiter Kreuzzug stammt zwar nicht mehr von den schwedischen Starbreeze Studios, die den ersten Teil inszenierten, sondern von den Conan-Machern Cauldron. Doch die slowakischen Entwickler haben überraschend gute Arbeit abgeliefert und auch einige Schwächen des Tempel-ritter-Debüts ausgemerzt.
Rot gefärbte Klingen
Den Bogen können Sie später sogar mit Feuerpfeilen aufwerten.
Die Story und das Gameplay präsentieren sich in Knights of the Temple II deutlich facettenreicher als beim ersten Teil. Um den Niedergang des Kontinents zu verhindern und das Höllentor zu schließen, muss Paul de Raque drei Artefakte finden: In der römischen Stadt Sirmium ist das mysteriöse Auge versteckt, in den Gassen der arabischen Stadt Yusra ist ein Schlüssel verborgen und auf der Pirateninsel Ylgar stöbert er eine wertvolle Waffe auf.
Vor Antritt Ihrer Reise durch die verschachtelten und dadurch etwas unübersichtlichen Gebiete dürfen Sie nicht nur zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen, sondern sich auch für einen von drei Ausgangspunkten Ihres Kreuzzugs entscheiden. Doch egal, auf welche Stadt Ihre Wahl fällt: Sie müssen zwangsläufig sämtliche Levels besuchen, um den Ausgang der atmo-sphärischen Geschichte mitzuerleben - je nachdem, ob Sie sich bei den 18 Nebenaufgaben gut oder böse verhalten, gibt es dabei einen anderen Abspann zu sehen.
Abwechslungsreich präsentieren sich die Hauptquests: So belagern in einem Abschnitt sarazenische Eindringlinge das Stadttor von Ylgar und drohen, die Hütten der Bewohner abzufackeln. Sie wehren sich in der Rolle von Kreuzritter Paul mit Schwert und Bogen gegen die zahlenmäßig überlegenen Gegner, seilen sich anschließend an einer Leine aufs feste Terrain ab und zerstören dann einen überdimensionalen Rammbock, um Schaden von der Stadt abzuwenden.
In den Straßen von Ylgar angekommen, schalten Sie nun reihenweise Aggressoren aus, retten Zivilisten aus ihren Baracken und nehmen es am Ende des Abschnitts mit dem gigantischen Anführer der Sarazenen auf. Dabei bedienen Sie sich entweder Ihres obligatorischen Schwertes oder greifen auf Pfeil und Bogen zurück, mit denen der Angreifer gefahrlos aus der Ferne erledigt werden kann.
Rollenspiel-Einschlag
Angriffe und Schwert-Combos zaubern übrigens nicht nur ansehnliche Lichteffekte auf den Bildschirm, sondern bescheren Ihnen zudem reichlich Erfahrungspunkte, mit denen im Menü anschließend neue Spezialangriffe und Fähigkeiten erworben werden können. Beispielsweise kaufen Sie sich neue Kraft- und Angriffspunkte hinzu oder wappnen sich mit der überaus nützlichen Fähigkeit, auf Knopfdruck himmlische Mitstreiter auf Ihre Feinde zu lenken.
