Juiced

Test

Sowohl die PS-Monster selbst als auch die hübschen Spiegelungen auf der Karosserie versetzen uns ins Staunen. Sowohl die PS-Monster selbst als auch die hübschen Spiegelungen auf der Karosserie versetzen uns ins Staunen. Endlich ist das ambitionierte Erstlingswerk der englischen Entwicklerschmiede Juice Games fertig und greift nach der Street-Racing-Krone. Nachdem der Titel nach der Schließung von Acclaim kurz vor dem Aus stand, bekommt das Rennspiel dank THQ eine zweite Chance, welche die Entwickler sehr gut genutzt haben. Ob sich der sprichwörtliche Dritte im Street-Racing-Zweikampf von EAs Need for Speed Underground-Reihe und Rockstar Games Midnight Club-Serie freuen kann, lesen Sie im nachfolgenden Test.

Aller Anfang ist schwer

Das Herzstück von Juiced ist zweifelsohne der Karriere-Modus. Als blutiger Anfänger muss man sich hier viel Respekt erarbeiten, um in einem Atemzug mit den anderen Gangs und Größen der Street-Racing-Szene von Angel City genannt zu werden. Für jemanden, der völlig neu in der Stadt ist und vor allem noch nicht einmal einen Wagen hat, ein sehr hoch gestecktes Ziel.

In der Anfangsphase ist das sehr überschaubare Angebot des Autohändlers recht ernüchternd. Um erste Rennerfolge einzufahren, reicht aber ein VW Beetle oder ein Peugeot 206 GTI allemal aus. Zum Glück wird im Laufe des Spiels der Fuhrpark gehörig aufgestockt. Ein Fahrzeug in seiner ursprünglichen Form erregt in der Welt von Juiced in keiner Art und Weise Aufsehen.

Das kann man in der heimischen Garage ändern. Hier stehen dem Spieler einige Optionen offen, um aus seinem langweiligen Beetle einen bösartigen Brummer zu machen. In Sachen Leistungssteigerung darf man an der Bremsanlage herumspielen, die Gangübersetzung verändern, einen Turbo einbauen oder mit einer ordentlichen Ladung Lachgas für Freudenschreie sorgen.

Sämtliche Einstellungen lassen sich entweder komplett manuell vornehmen oder im Tuning-Shop gesammelt erledigen. Hier wird zunächst gecheckt, ob Tuningteile für das ausgewählte Auto vorhanden sind. Ist dies der Fall, lassen sich all diese Mods mit nur einem Knopfdruck auf einmal einbauen. Die gesamten Tuningmöglichkeiten wurden in ein Levelsystem gefasst, das erst nach und nach alle Motoren-Modifikationen preisgibt.

In optischer Hinsicht stehen dem Spieler ebenfalls einige Möglichkeiten zur Verschönerung bereit. Drei Lackschichten, Frontspoiler, Seitenschweller, Heckspoiler, Vinyls, Decals und Neonleuchten sorgen für staunende Blicke der virtuellen Zuschauer. Juiced bietet zwar genug Optionen, um seine PS-Schleuder zu einem Unikat zu machen, aber bei weitem nicht so viel wie EAs Konkurrent Need for Speed Underground 2. Die Schönheitsoperationen sind für die Festigung des eigenen Status in Angel City unerlässlich, kosten jedoch auch jede Menge Kohle. Deshalb sollte man immer für ein ausreichend gefülltes Konto sorgen.

Wetten, dass...?

Die Mitternachtsrennen können optisch nicht mit der 
Konkurrenz mithalten. Die Mitternachtsrennen können optisch nicht mit der Konkurrenz mithalten. In den insgesamt neun Stadtteilen von Angel City werden in geregelten Abständen Rennen veranstaltet, die alle auf einen Blick im Rennkalender ersichtlich sind. Bei der Teilnahme müssen allerdings zwei entscheidende Dinge berücksichtigt werden. Der Spieler muss über ein Fahrzeug der vorgegebenen Gruppe verfügen und genügend Geld haben, um die Teilnahmegebühr zu bezahlen.

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