Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte

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Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte
Quelle: Yaza Games / Daedlic Entertainment

Mit Inkulinati erwartet uns im Early-Access charmante Mittelalter-Rundenstrategie. Die Kämpfe werden frisch auf Manuskripten gezeichnet und sind mit Rogue-Lite-Elementen gemischt. Ob Inkulinati auch spielerisch etwas taugt oder nur schön aussieht, erfahrt ihr in unserem Test.

In den Kämpfen findet sich dann das Kernstück Inkulinatis. Der bereits erwähnte winzige Inkulinati ist unsere Spielfigur und stirbt diese müssen wir den Kampf erneut versuchen, was uns eine Schreibfeder kostet. Die sind unsere Extraversuche. Als Winzling haben wir verschiedene Aktionen zur Auswahl. Wir können Einheiten beschwören, sie oder uns selbst verschieben und mit allerhand freischaltbaren Fähigkeiten verändern wir mit unserem kleinen Avatar maßgeblich das Spielgeschehen. Mit der Hand des großen Inkulinati tippen oder schlagen wir auf gegnerische Figuren, um ihnen zu schaden oder um unsere Einheiten und uns selbst zu heilen. Auf unserer Reise schalten wir so einige passive und aktive Skills frei, die den eigenen Spielstil sehr verändern können.

Strategie will gekonnt sein

Haben wir Einheiten beschworen, können wir sie nach unserem Belieben herumkommandieren und dabei verhalten sich alle Figuren anders. Es gibt Klassen wie Speerkämpfer oder Bogenschützen, aber je nach Wesen haben sie noch kleine Unterschiede. Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte (5) Quelle: Yaza Games / Daedlic Entertainment Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte (5)

Alle Figuren laufen unterschiedlich weit, haben andere Angriffsreichweiten und einige haben sogar spezielle Skills mit Statusveränderungen. Das gleiche Repertoire an Kämpfern hat der Gegner potenziell auch. Die Rede ist von potenziell, da es bis auf den groben Rahmen der Art des Kampfes bei jedem Versuch etwas randomisiert ist.

Einheiten, Hindernisse und auch Fraktionen des Gegners können komplett unterschiedlich wie zuvor sein. Das heißt, dass wir nie genau wissen, was uns erwartet und wir uns daher bei schwierigen Gegnern noch mehr die Zähne ausbeißen, da wir sie schwierig einschätzen können.

Es steht fest, dass Inkulinati kein einfaches Spiel ist und sogar auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad jeder Schritt noch gut überlegt sein möchte. Züge können nicht zurückgenommen werden, die Gegner nutzen strategische Schwächen wirklich gut aus, achten auf schlechte Platzierungen unsererseits und das Tutorial macht nicht gerade den besten Job, einem das Spiel sinnvoll zu erklären.

Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte (7) Quelle: Yaza Games / Daedlic Entertainment Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte (7)

Da so gut wie alles in Inkulinati einen Eigennamen hat, haben wir ein bisschen gebraucht, bis wir alles wie intendiert einsetzen konnten. Dass die gegnerischen winzigen Inkulinati wirklich keine Gnade kennen und wir immer gezwungen sind, die eigentlich schönen Animationen bis zum Ende mit anzusehen, obwohl wir schon wissen, wie es ausgeht, ist dann manchmal etwas nervig.

Bei erneuten Durchläufen fällt auf, dass die Items und Boni immer zufällig im Storymodus angeordnet sind und somit jeder Run immer einzigartig ist. Das macht es zwar nicht einfacher, aber dafür interessanter. Damit hat das Spiel also auch ein paar Rogue-Lite-Elemente.

Die Story ist in Inkulinati dagegen Nebensache und das lässt es uns auch schnell wissen. Über Textboxen und charmante Bilder erfahren wir, dass unser Meister bei einer ausgelassenen Party dem personifizierten Tod, der ebenfalls mitfeiert, aus Versehen zu nahekommt und stirbt. Also begeben wir uns auf eine Reise, einen Weg zu finden, ihn wiederzubeleben und den Tod im Kampf zu besiegen.

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