Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte

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Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte
Quelle: Yaza Games / Daedlic Entertainment

Mit Inkulinati erwartet uns im Early-Access charmante Mittelalter-Rundenstrategie. Die Kämpfe werden frisch auf Manuskripten gezeichnet und sind mit Rogue-Lite-Elementen gemischt. Ob Inkulinati auch spielerisch etwas taugt oder nur schön aussieht, erfahrt ihr in unserem Test.

Noch mehr wie ein typisches Indie-Spiel könnte Inkulinati fast nicht wirken. Mit viel Charme, einem einzigartigen Artstyle, aber dafür knackigem Strategie-Gameplay hat uns das im Early-Access erschienene Mittelalterabenteuer ein wenig kalt erwischt. Wir hätten auch nie gedacht, dass Inkulinati das allererste Spiel des polnischen Entwicklers Yaza Games ist. Trotzdem wird der ein oder andere sicher mit dem Publisher vertraut sein - das sind nämlich die Hamburger von Daedelic Entertainment.

Auf ihrer Website beschreiben Yaza Games Inkulinati (jetzt kaufen 22,49 € ) als ein tintenbasiertes Strategiespiel, das direkt aus Manuskripten des Mittelalters stammen könnte. Das hört sich zunächst etwas komisch an, aber beschreibt es eigentlich schon ganz gut. Nach einem kleinen Tutorial mit vielen Eigenbegrifflichkeiten, aber im Grunde simplem Gameplay, geht es bereits in den Story- beziehungsweise Reisemodus. Hier erstellen wir unseren winzigen Inkulinati, der als unser Avatar für den Spieldurchlauf fungiert. Doch man sollte keinen detailreichen Character-Editor erwarten - Inkulinatis Qualitäten liegen woanders!

Wie von unserer Hand gezeichnet

Warum denn eigentlich ein winziger Inkulinati? Das kommt daher, da wir als Spieler aus einer First-Person-Ansicht auf das Spielgeschehen schauen, es selbst zeichnen und der kleine Inkulinati nur unseren Avatar darstellt.

Alle Kämpfe spielen sich auf Manuskripten des Mittelalters ab und immer, wenn eine neue Einheit gerufen oder eine besondere Aktion ausgeführt wird, erscheint eine eher fotorealistische Hand jenseits des Bildschirmrands und malt das Bild um.

Jede Aktion wird außerdem in Form eines englischen Texts in einem schönen Mittelalter-Font in den Hintergrund geschrieben und füllt allmählich die Karte. Visuell ist Inkulinati ein wirklich schönes Spiel und sehr stilsicher. Ein schicker Artstyle kann ein Spiel schon mal weit bringen, aber wie sieht es mit dem Gameplay aus?

Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte (8) Quelle: Yaza Games / Daedlic Entertainment Inkulinati im Early-Access-Check: Tinten-Strategie bei der nicht gekleckst werden sollte (8)

Nach der Charaktererstellung finden wir uns, wie bereits gesagt, im Storymodus auf einer Landkarte mit mehreren Pfaden wieder. Dort entscheiden wir wo es langgeht und demnach auch welchen Kampf oder welches Bonusereignis wir mitnehmen wollen. An den Beschreibungen der Kämpfe lassen sich auch die Schwierigkeiten der Pfade und damit einhergehende bessere Belohnungen ablesen. Bei den Bonusereignissen handelt es sich um so etwas wie Shops, Schenken oder Rastplätze, durch die wir verschiedene Werte regenerieren sowie verbessern. Meist zahlen wir mit verdientem Gold oder können durch unseren erspielten Ruf, Vorteile genießen und sogar manchmal Boni für umsonst mitnehmen.

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