Halo: Infinite-Tuning: Benchmarkergebnisse, Voreinstellungen und Auflösungen
Special
Halo: Infinite bringt Halo-Fans zum 20-jährigen Jubiläum der Serie eine Solo-Kampagne sowie einen Multiplayer-Modus. Wir haben Benchmarks mit allen vier Detailstufen in drei Auflösungen erstellt, aber auch überprüft, ob das Umstellen einzelner Grafik-Untermenüpunkte Leistung bringen kann. Für alle Tests haben wir einen PC von Captiva mit einer Nvidia GeForce RTX 3060 Ti verwendet.
Benchmarks: Voreinstellungen und Auflösungen
Große Unterschiede sind uns optisch gesehen beim Spielen nicht aufgefallen, da Halo: Infinite schon bei niedrigsten Details sehr ordentlich aussieht. Doch welche Auswirkung auf die FPS haben die Voreinstellungen Niedrig, Mittel, Hoch und Ultra? Auf der vorigen Seite haben wir bereits unsere Vorgehensweise erläutert. Besonders aussagekräftig für die Grafikleistung sind dabei die Benchmarks für den Kampagnenmodus, da wir hier keine unberechenbaren Einflüsse durch Kampf-Action haben. Für den Multiplayer-Modus haben wir aber zur Gegenkontrolle auch einige Benchmarks erstellt - dazu später mehr. Bei der Kampagne haben wir uns mehrere Szenen ausgesucht, bei denen wir ohne Kämpfe auskommen, um dort ungestört mit einer jeweils anderen Grafikeinstellung bestimmte Laufwege zu absolvieren. Für unsere Analyse haben wir die Ergebnisse für die drei schon zuvor genannten Auflösungen und die vier Grafik-Voreinstellungsmodi in eine Grafik eingebaut, die euch anhand von Balken zeigt, wie die FPS-Werte im Vergleich zueinander aussehen. Dabei haben wir drei Gruppen gebildet, nämlich pro Auflösung jeweils eine Gruppe mit vier Balken für die Modi Niedrig, Mittel, Hoch und Ultra.
In diesem Artikel
- Seite 1 Halo: Infinite - Tuning-Tipps mit unserem Captiva-Test-PC
- Seite 2 Halo: Infinite-Tuning: Vorgehensweise und das Grafikmenü
- Seite 3 Halo: Infinite-Tuning: Benchmarkergebnisse, Voreinstellungen und Auflösungen
- Seite 4 Halo: Infinite-Tuning: Die Untermenüpunkte, Tuning-Tipps und Multiplayer
- Seite 5 Bildergalerie
Folgendermaßen sind unsere Analysen dabei ausgefallen - in dem kleineren Kasten rechts unten haben wir zudem noch die Info darüber platziert, wie viel Prozent mehr Leistung die Modi Hoch, Mittel und Niedrig jeweils im Vergleich zum Modus Ultra einbringen:
Quelle: Antonio Funes
Halo Infinite Benchmarkergebnisse
Wichtig sind nicht so sehr die genauen FPS-Werte, da diese je nach Szene und Situation ohnehin abweichen können, sondern die prozentualen Unterschiede durch die Grafikeinstellungen. Wir sehen, dass ein Herunterstellen der Grafik-Voreinstellungen im Vergleich zum Ultra-Modus im Schnitt 17 Prozent (Hoch), 33 Prozent (Mittel) und 60 Prozent (Niedrig) mehr FPS bringt. Die Verteilung ist dabei für alle drei Auflösungen relativ einheitlich, so dass man die Durchschnittswerte gut als Anhaltspunkt nehmen kann. Von Hoch zu Mittel sind es übrigens etwa 12 bis 15 Prozent, von Mittel zu Niedrig etwa 20 Prozent mehr FPS - diese Werte gehen nicht direkt aus unserer Grafik hervor.
Schlussfolgerungen: Detaillevel versus Auflösungen
Auch das Herunterstellen der Auflösung bringt einiges an FPS dazu, wie wir errechnet haben: Mit WQHD spielt man in allen vier Qualitätsstufen im Schnitt mit etwa 45 Prozent mehr FPS als in 4K. Der Effekt ist also sogar größer, als wenn man es bei 4K belassen und dafür von Ultra auf Mittel umstellen würde. Bei Full-HD sind es etwa 75 Prozent mehr FPS als in 4K, also ein größeres Plus, als wenn ihr bei 4K bleibt und die niedrigste Detailstufe wählt. Es sind in Fulll-HD zudem gute 20 Prozent mehr FPS als bei WQHD. Wir können aus der Betrachtung der Auflösungen und Detailmodi einen ersten Rat geben: Bevor ihr wegen der FPS-Werte den Detailmodus stark herunterstellt, solltet ihr die Auflösung verringern, sofern ihr nicht sowieso schon in Full-HD spielt. Auf der nächsten Seite geht es noch um die Grafik-Untermenüpunkte, ein Tuning-Fazit und den Multiplayer-Modus. Hier aber zuerst noch ein weiterer Slidervergleich mit maximalen und minimalen Details:
Vor allem die Vegetation im Vordergrund wirkt bei maximalen Details natürlicher und hat mehr Suzbstanz. Ansonsten gibt es keine Dinge, bei denen man von einer klar besseren oder schlechteren Grafik sprechen könnte - bei maximalen Details sieht man weit im Hintergrund links ein paar mehr angedeutete Bäume und Bewuchs auf dem Bergkamm sowie große Wolken am Himmel.
