Full Auto

Test

Mit Vollgas und Dauerfeuer durch leer gefegte Innenstädte

Die Feuer- und Explosionseffekte bei Full Auto machen einiges her. Die Feuer- und Explosionseffekte bei Full Auto machen einiges her. Mit Full Auto erscheint bereits das vierte Rennspiel für die Xbox 360. Mit den drei bisher erschienen Konkurrenten hat der Titel spielerisch allerdings wenig gemeinsam. Während bei Project Gotham Racing 3, NfS Most Wanted und Ridge Racer 6 nämlich ausschließlich das fahrerische Können über Sieg oder Niederlage entscheidet, muss der Pilot bei Full Auto auch ein reaktionsschneller Schütze sein. Grund dafür sind die dicken Waffensysteme, die auf jedem Auto montiert sind.

Vom zweiläufigen Maschinengewehr über das durchschlagskräftige Frontgewehr bis hin zum brutalen Raketenwerfer wird so ziemlich alles geboten, was man zur stressfreien Fortbewegung braucht. Damit auch die Gegner hinter dem eigenen Auto nicht zu kurz kommen, gibt es für das Heck ebenso die passende Ausstattung: Minen, Handgranaten oder Rauchwerfer - Waffenfreaks werden ihre helle Freude haben.

Abgefeuert werden die Waffen dabei in der Regel über den A- und B-Button. Bei einigen Waffen (z. B. Raketenwerfern) kann man mit dem rechten Analogstick zusätzlich das Fadenkreuz bewegen und somit noch präziser auf Gegnerjagd gehen. Verfehlt man dennoch einmal sein Ziel und trifft stattdessen andere Verkehrs-teilnehmer oder angrenzende Gebäude, gehen diese in Flammen auf und verabschieden sich teilweise mit riesigen Explosionen.

Mach den Weg frei

In der Liga Zerstörungswutgilt es, an der Umgebung so viel Schaden wie möglich anzurichten. Die Umwelt dankt es Ihnen. In der Liga Zerstörungswutgilt es, an der Umgebung so viel Schaden wie möglich anzurichten. Die Umwelt dankt es Ihnen. Das rabiate Vorgehen während der Rennen dient allerdings nicht nur dem Ausschalten der Gegner, sondern bringt noch zwei andere Vorteile mit sich. So sind die bei den Rennen zur Belohnung ausgeschriebenen Medaillen neben der Platzierung nur durch eine gewisse Schadensstatistik zu erreichen.

Möchte man bei den Rennen im Karrieremodus jeweils Goldmedaillen abstauben, muss man neben dem ersten Platz auch zahlreiche Gegner von der Straße geschossen haben. Erfüllt man die Vorgaben, werden neue Strecken und Ligen freigeschaltet und man erhält bestimmte Boni, wie zum Beispiel neue Fahrzeuge oder Lackierungen. Noch wichtiger sind die Zerstörungsaktionen allerdings für die Reparaturanzeige.

Diese füllt sich mit jedem verursachten Schaden kontinuierlich auf. Einmal voll, kann man ähnlich wie bei Prince of Persia die Zeit zurückspulen und Aktionen ungeschehen machen. Dieses Feature bei Full Auto ist bei keinem anderen Rennspiel so sinnvoll. Trifft einen zum Beispiel der Gegner mit einem tödlichen Schuss oder fährt man unachtsam über eine Mine, kann man per RB-Button gemütlich ein paar Sekunden zurückspulen und dem drohenden Ausfall aus dem Weg gehen.

Diese Rückspuloption ist bei Full Auto wirklich nötig und verhindert Wutanfälle, die ansonsten wohl regelmäßig auftreten würden: Die bis zu sieben Computergegner kennen nämlich keine Gnade und schießen auf alles, was sich bewegt. Gerade wenn sich auf der Strecke kleine Gruppen bilden und man Gegner sowohl vor als auch hinter sich hat, wird einem ordentlich eingeheizt.

Gummibandeffekt

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