Damit die Rennen trotz der Zerstörungswut und der vielen Ausfälle aller Beteiligten nicht frühzeitig entschieden sind und somit schnell langweilig werden, gibt es bei Full Auto den bekannten "Gummibandeffekt". Ähnlich wie bei der Burnout-Serie von Electronic Arts passen sich die Fahrleistungen der Konkurrenten an die eigene an. Auch schaffen es gerade abgeschossene Gegner ziemlich schnell, wieder ans Hauptfeld heranzufahren.
Von diesem Feature profitiert allerdings auch der Spieler, da er nach eigenen Abschüssen noch alle Siegchancen besitzt. Ob man ein Fan des "Gummiband-effekts" ist, muss man für sich selbst entscheiden - die Rennen bei Full Auto sind jedenfalls bis zur letzten Sekunde spannend. Zum unkomplizierten Rennspielspaß trägt auch die Steuerung bei. Die insgesamt 21 Autos steuern sich sehr arcadelastig und lassen sich gefühlvoll durch die Kurven driften. Selbst bei aktiviertem Boost hat man stets die Kontrolle über seine Boliden und kann der teils sehr verwinkelten Straßenführung folgen.
Optik mit Problemen
Anlass zur Kritik gibt dagegen die Technik von Full Auto. Die Optik sieht aufgrund der Kombination aus hoch aufgelösten Texturen und für Xbox-360-Verhältnisse relativ wenigen Polygonen etwas zu kantig aus und versprüht nicht wirklich Next-Generation-Feeling. Die zahlreichen und stellenweise bildschirmfüllenden Explosionen peppen die Optik zwar ungemein auf, werden dafür aber mit heftigen Problemen bei der Bildwiederholungsrate erkauft.
In der normalen Auflösung sind die Darstellungsprobleme zwar nicht ganz so stark wie in HDTV-Auflösung, aber dennoch nervig. Gerade bei einem Rennspiel gehört eine konstante Framerate zum guten Ton.
