Persona trifft Digimon: So spielt sich Time Stranger

Special Tobias Meyer
Das Spiel wird mit einem kleinen Digimon-Film eingeleitet
Quelle: PC Games

Mit Digimon Story Time Stranger wagt Bandai Namco den siebten Teil der Story-Reihe in einem neuen Universum. Wir haben drei Stunden angespielt und verraten, warum Persona-Vibes, Fanservice und Digi-Kämpfe für Aufregung sorgen.

Mit Digimon Story Time Stranger öffnet sich im Oktober dieses Jahres ein neues Tor zur Digiwelt. Auch wenn wir hier vor dem bereits siebten Teil der Story-Reihe stehen, spielt Time Stranger in einem ganz eigenen Universum. Perfekt also, um einen Blick auf das neue Spiel zu werfen, das alte und neue Fans gemeinsam in die digitale Welt entführen will. So viel sei schon mal gesagt: Die drei Stunden, die ich mit dem Spiel verbringen durfte, waren ein Wechselbad der Gefühle.

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Auf dem diesjährigen Summer Game Fest durfte ich schon etwas Digi-Luft schnuppern und war hin und weg. Bandai Namco prahlte mit unzähligen bekannten Gesichtern: Zudomon, der seinen eigenen Laden als Schmied hat, Mushroomon, der uns Nahrung verkauft, und an jeder Ecke warten Digifreunde, die Erinnerungen an die Serien von früher wecken.

Jetzt wird es Zeit, Hype und Emotionen beiseitezulegen und drei Stunden intensiv in das Spiel hineinzuschauen.

Unsere Kollegin gibt uns regelmäßige Updates per Hologramm Quelle: PC Games Unsere Kollegin gibt uns regelmäßige Updates per Hologramm

Willkommen, Agent Dan

Direkt zu Beginn des Spiels wähle ich also einen von zwei Charakteren aus. Ich entscheide mich für den männlichen Charakter "Dan" - einen Agenten der ADAMAS. Das ist eine Geheimorganisation, die anormale Phänomene untersucht. Im Grunde heißt das wohl einfach, dass sie die Orte untersuchen, an denen Digimon auftauchen.

Da ich mich für Dan entschieden habe, wird unser weiblicher Counterpart zur stetig nervenden Kollegin, die uns alle paar Minuten via Telefon kontaktiert. Sporadisch gibt sie zwar nützliche Hinweise, ich hatte aber oftmals eher das Gefühl, dass sie sich einsam im Büro fühlt, während ich in der semioffenen Welt die Action erlebe.

Die erlebe ich in den ersten Minuten gleichermaßen schön designt, wie auch befremdlich. Auch wenn ich bisher noch nie in Japan war, stelle ich mir einige Ecken des Landes genauso vor, und der Stil passt zu den bisherigen Spielen und auch der Serie.

Manche NPCs stehen wie leere Hüllen ohne Gesicht umher Quelle: PC Games Manche NPCs stehen wie leere Hüllen ohne Gesicht umher

Eine Stadt voller Anomalien

Mit einigen umherstehenden Menschen kann man interagieren. Die erkennt man an einem kleinen Hinweis über dem Kopf, vor allem aber daran, dass sie Gesichter haben. Das mag bizarr klingen, aber nicht alle NPCs haben auch Gesichter. Die meisten Gestalten stehen wie seelenlose Hüllen in der Gegend herum. Nicht nur, dass sie stumm in der Gegend herumstehen und einfach gruselig aussehen, wir können auch durch sie durchlaufen. Einerseits spart man sich dadurch natürlich haufenweise Rechenleistung, andererseits ist es einfach seltsam. Aber wer weiß, vielleicht ist das auch Teil einer Anomalie.

Die ist nämlich der Grund, weshalb wir überhaupt in unserer Uniform durch die Stadt irren. Vor der sogenannten Mauer der Hoffnung gibt es eine gewaltige Demonstration, weil die Bewohner der Stadt eine Verschwörung befürchten. Unter der Mauer kam es zur Explosion einer Baustelle - das Volk hat Angst und fordert Antworten.

Bildergalerie

Während die Demo der seelenlosen Hüllen also vonstattengeht, schleiche ich mich unbemerkt in den Untergrund, der überraschend einfach zugänglich ist, und treffe ... oh Wunder - Digimon! Ganz im Stil von anderen Spielen mit kleinen Monstern, die sich mit wachsender Kraft weiterentwickeln können, wähle ich für den Kampf also eines von drei Viechern aus und stelle mich den putzigen Feinden - die Story beginnt.

  1. Seite 1 Seite 1: Einstieg in die Digiwelt
  2. Seite 2 Seite 2: Persona-Flair und Kampfsystem
  3. Seite 3 Seite 3: Wasserwelten, Fanservice & Fazit
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