DTM Race Driver 3

Test Thomas Eder

Im DTM-Schnellstart-
Modus können Sie gleich in den bekannten DTM-Rennen loslegen. Im DTM-Schnellstart- Modus können Sie gleich in den bekannten DTM-Rennen loslegen. Im Rennspielgenre scheinen die Fronten geklärt zu sein: Alle paar Jahre erscheint ein neues Gran Turismo, das seinen Vorgänger als Referenz ablöst. Codemasters ist jedoch mit der DTM-Serie auf der Überholspur und pirscht sich im Windschatten von Gran Turismo 4 immer näher an den Genreprimus heran. Mit dem dritten DTM-Teil scheint der Abstand zu GT4 so gering wie nie zuvor zu sein - mehr Rennevents, eine Vielzahl an Strecken und Autos sowie neue Features tragen ihren Teil dazu bei.

Schnelle Action oder Realismus pur?

Das neue DTM Race Driver bietet erstmals einen speziellen Schnellstart-Modus für die DTM, in dem Sie von Beginn an mit allen Fahrzeugen der bekanntesten deutschen Renn-serie Ihre Runden drehen dürfen. Im Welt-Tournee-Modus, der sehr dem aus den Vorgängern bekannten Karriere-Modus ähnelt, kämpfen Sie sich durch 32 Meisterschaften. In jeder Meisterschaft können Sie sich eine von zwei oder drei Rennklassen aussuchen; sobald Sie in dieser Ihr Ziel erreicht haben, nehmen Sie an der nächsten Meisterschaft teil.

Durchs Spiel begleitet Sie Ihr Mechaniker Rick, der Sie vor den Rennen in Zwischensequenzen über Besonderheiten der Fahrzeuge informiert oder Ihnen wichtige Tipps mit auf den Weg gibt. Während der Rennen hält er darüber hinaus per Funk Kontakt mit Ihnen, informiert Sie über Positionen, feuert Sie an oder teilt Ihnen den Zustand Ihres Fahrzeugs mit.

Alternativ zum Welt-Tournee-Modus können Sie im Profi-Karriere-Modus starten und in verschiedenen Rennklassen an Events teilnehmen, um die nächste Rennklasse freizuschalten. Dabei fällt bereits beim ersten Rennen auf, dass es realistischer und strenger zugeht als im Karriere-Modus: Zu häufige Gegnerberührungen werden wie auch Abkürzen und Kurvenschneiden mit heftigen Zeitstrafen geahndet, die einen schnell vom ersten auf den letzten Platz zurückwerfen.

Zum Glück lassen sich Regeln, Stärke der Gegner und Realitätsnähe für normale Rennen beliebig einstellen, sodass auch Asphalt-Rambos ein Erfolgserlebnis vergönnt ist. Außerdem spielt das Setup Ihres Boliden eine größere Rolle als in der entschärft wirkenden Welt-Tournee, denn auf der Jagd nach Bestzeiten zählt jede Millisekunde.

Während die 32 Meisterschaften des Welt-Tournee-Modus den Spieler bereits für Stunden vor den Bildschirm fesseln, bietet die Vielzahl an Rennevents des Profi-Karriere-Modus Spielspaß für Wochen - vor allem, wenn Sie vor jedem Rennen am Training und der Qualifikation teilnehmen.

Gesellige Spielernaturen und Bestzeitenjäger finden im Simulationsmodus entsprechende Spielmodi. Im Internet lassen Sie mit bis zu sieben weiteren Mitstreitern die Reifen qualmen oder duellieren sich offline mit einem Freund im Splitscreen-Modus. Bei geteiltem Bildschirm müssen Sie allerdings weniger Details und eine niedrigere Framerate in Kauf nehmen.

Motorsport hautnah

Mit den L- und R-Buttons sehen Sie im Fahrzeug zur Seite. Mit den L- und R-Buttons sehen Sie im Fahrzeug zur Seite. Die größte Neuerung ist der Zuwachs an nichtalltäglichen Renngeräten wie den Monster-Trucks, Karts oder Bajas, die sich in gewohnter DTM-Manier sehr authentisch steuern lassen. Dasselbe gilt für die Rallye-Fahrzeuge, die sich realistischer anfühlen, als es im zweiten Teil der Fall war, aber trotzdem nicht an das Fahrgefühl eines Colin McRae Rally herankommen.

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