Civilization 7: 25 Stunden gespielt - deshalb ist der Zeitalterwechsel sinnvoll!

Special Viktor Eippert
Civilization 7: 25 Stunden gespielt - deshalb ist der Zeitalterwechsel sinnvoll!
Quelle: Firaxis Games/2K Games/PC Games

In Civilization 7 krempeln die Entwickler das langjährige Spielkonzept ziemlich um. Unser Tester Vik schildert euch seine Eindrücke aus den ersten beiden Zeitaltern und vom bisherigen KI-Verhalten.

Die große Frage, die sich die allermeisten in der Civilization-Community aktuell stellen dürften, ist sicher: Funktioniert Civ noch, wenn man es in drei Stücke aufspaltet, die mehr oder weniger für sich stehen? Ich konnte Civilization 7 bereits über 25 Stunden lang spielen, aber final kann ich euch diese Frage trotzdem noch nicht beantworten. Denn bis zum Test darf ich nur über die ersten beiden Zeitalter sprechen. Und auch ein paar andere Aspekte sind noch tabu.

Was ich euch aber verraten kann: Hätte ich mich für die Umsetzung dieser Vorschau nicht zwingen müssen, das Spiel wegzulegen, hätte ich jetzt schon deutlich mehr Stunden auf der Uhr. Die Sogwirkung, für die Civilization berüchtigt ist, greift auch diesmal sofort. Jetzt sogar fast noch schlimmer als zuvor, weil ich mit den neuen Meilensteinen und den Akten immer spannende Ziele vor Augen habe.

Ich nehme euch in dieser letzten Vorschau zu Civilization 7 (jetzt kaufen 30,67 € / 64,99 € ) mit auf eine kleine Reise durch meinen ersten Spieldurchgang bis zum Ende des Zeitalters der Entdeckung. Und dabei verrate ich euch, was mir so alles aufgefallen ist - positiv wie negativ.

Spielstart mit China

Bei der Spielerstellung wähle ich eine kleine Karte mit sechs Spielern auf Kontinente Plus mit einem moderaten Schwierigkeitsgrad (insgesamt gibt es diesmal sechs Stück). Auffällig fand ich dabei, dass es bisher nur drei Kartengrößen gibt, wobei klein die mittlere davon ist. Standardgröße bietet mit maximal acht Spielern diesmal die bislang umfangreichste Option. Außerdem kann die Spieleranzahl diesmal nicht händisch an die eigenen Wünsche angepasst werden.

Beim Anführer entscheide ich mich für Konfuzius und die historisch dazugehörige Han-Dynastie aus China. Mein Plan für die Antike: ein paar Städte zu stattlicher Größe bringen und wissenschaftlich die Nase vorn haben.

Civ 7 Q&A im Live-Stream
Ihr habt Fragen zu Civ 7 oder möchtet noch mehr im Detail wissen? Dann schaut heute, bei unserem Tester Vik im Live-Stream vorbei und stellt eure Fragen im Chat.

Auf Twitch (VikSpielt) streamt Vik mehrmals die Woche entspannte Let's Plays mit Tipps und Challenges. Dort gibt's aktuelle Spiele, Dauerbrenner und Retro.

Der Siedler meiner noch jungen Nation ist an einer sehr interessanten Stelle gestartet: genau zwischen zwei schiffbaren Flüssen, die das Meer mit zwei Seen verbinden. Das bedeutet zu Beginn zwar weniger Bauland, soll sich später aber noch als wertvoll herausstellen. Denn schiffbare Flüsse zählen wie Seen und Meere als richtige Wasserfelder, weshalb Truppen sie nur mit Transportbooten überqueren dürfen.

Da ich die Tutorials für meine erste Partie auf höchster Stufe gelassen habe, werde in den ersten paar Runden komplett an die Hand genommen. Stadt gründen, mit einem Späher die Umgebung erkunden, Forschung auswählen - das kennt man alles. Und immer, wenn die Stadt um einen Einwohner wächst, kann ich ein neues Geländefeld sofort verbessern - Arbeitereinheiten gibt's diesmal schließlich nicht. Das ist deutlich unkomplizierter und erfüllt genauso seinen Zweck. Gute Nachricht für alle, die mit Teil 7 neu in die Reihe einsteigen möchten: Die Tutorials machen einen guten Job, die wichtigsten Spielmechaniken und Neuerungen zu erklären. Nur im Detail sollte Civ 7 die Spieler auch besser informieren, aber dazu später mehr.

Ein Erzähl-Event Quelle: PC Games Nach einigen Runden erhalte ich das erste Erzählereignis. Diese Mini-Events erzählen kleine Geschichten und stellen mich vor Entscheidungen oder geben mir Aufgaben. Dafür winken entweder sofort oder nach Abschluss Belohnungen. Neuen Spielern werden so sanft verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, während erfahrene Spieler Boni passend zu ihren Plänen sammeln können. Welche Events auftauchen, hängt unter anderem mit dem gespielten Anführer zusammen.

Städte und Gemeinden

Nahe meiner Hauptstadt hat mein Späher schon früh ein Naturwunder gefunden - ein idealer Platz für eine weitere Stadt! Also bilde ich einen Siedler aus und schicke ihn samt Eskorte los. Siedler sind in Civ 7 zwar nicht komplett wehrlos, aber dennoch leichte Beute.

Dieser Siedler gründet allerdings keine Stadt! Stattdessen werden nach der ersten Niederlassung grundsätzlich erstmal Gemeinden gesiedelt. Auch die wachsen und erschließen neue Felder, können aber keine Gebäude oder Einheiten bauen. Wenn ich in Gemeinden einen Kornspeicher oder sonstige Gebäude will, muss ich mein hart verdientes Gold ausgeben. Dafür zahlen Gemeinden aber auch ordentlich in die Staatskasse ein. Wer den Civ-Konkurrenten Millennia von 2024 gespielt hat, wird im Gemeinde-System einige Ähnlichkeiten erkennen.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk