Warcraft Arclight Rumble - Balancing noch benötigt
Special
Warcraft Arclight Rumble ist das neue Mobil-Spiel von Blizzard für Android und iOS. Wir haben in die Beta reingezockt - und wir haben eine Meinung!
Auf in den Kampf!
Die grundlegende Mechanik von Warcraft Arclight Rumble haben wir erklärt. Nun könnt ihr euch der Gegner erwehren, indem ihr eure Einheiten spawnt, wenn ihr sie auf euren Spawnplatz zieht. Ihr werdet schon mit den ersten Minis feststellen, was ihre Stärken und Schwächen sind; die PvE-Kampagne führt euch relativ gut ans Spielprinzip heran. Ein Gnoll ist etwa ein Brawler mit etwas Flächenschaden, der aber gegen Flugeinheiten nutzlos ist. Ein Sturmreiter fliegt zwar, verursacht aber nur Schaden an einzelnen Zielen.
Nach und nach lernt ihr die Vor- und Nachteile kennen. Über die PvE-Kampagne erspielt ihr die Goldwährung für den Shop. Dort kauft ihr neue Einheiten einmalig. Ihr levelt sie dann mit über Siege verdiente XP, für Niederlagen gibt's auch ein paar Punkte, aber eben nicht so viele. Logisch: Jeder Levelup einer Einheit kostet mehr und mehr XP. Dafür werden sie aber auch stärker, klar.
In diesem Artikel
Quelle: Blizzard
Insgesamt 60 unterschiedliche Einheiten erwarten euch in der aktuellen Version von Warcraft Arclight Rumble.
Die PvE-Kampagne führt euch durch die Regionen aus Classic WoW. In Elwynn kämpft ihr dann etwa gegen KI-gesteuerte Promis wie Hogger, in Westfall gegen Edwin Van Cleef. Das ist ganz charmant und deswegen interessant, weil die Bosse über unterschiedlichste Fähigkeiten verfügen. Der Boss Morbent Fel im Dämmerwald etwa verfügt über einen schützenden Zauberschild, der von einer automatisch auf der Karte spawnenden Priesterin entfernt werden sollte.
Ungeübten Spielern, aber auch solchen, die mit einem Tower-Offense-Spiel vertraut sind, fordern die KI-Bosse einiges an Taktik ab, etwa über die Pfeile auf dem Boden, und über die Entscheidungen, welche Points of Interest ihr einnehmt oder lieber links liegen lasst. Das macht Laune und beschäftigt vorrangig diejenigen, die PvP-Scharmützeln nicht ganz so viel abgewinnen.
Am Balancing darf noch gewerkelt werden
Mit jedem besiegten Boss sammelt ihr Schädel und schaltet neue Features von Arclight Rumble frei, damit ihr beispielsweise nicht sofort ins eiskalte PvP-Wasser geschmissen werdet. Features, die später noch ins Spiel kommen werden, sind etwa Raids, die ihr kooperativ mit anderen Spielern erledigen könnt. Bereits jetzt könnt ihr in Dungeons herausfinden, wie viel das Koop-Play von Arclight Rumble taugt. Und dazu lassen sich noch Talente für Einheiten freischalten.
Allerdings ... haben wir die dafür benötigten Schädel noch nicht erspielen können, weswegen ihr hier auch erst einmal nur einen Ersteindruck habt. Denn unter den PvE-Bossen der Kampagne gibt's im Schlingendorntal unter anderem die eine oder andere harte Nuss in Form eines ekeligen Fiesling-Trolls zu knacken.
Was macht man dann, wenn man nicht weiterkommt? Das Team umstellen, die Herausforderungen für bereits besiegte Bosse noch für Goldstücke abschließen, XP-Quests farmen und Aufwertungen im Shop kaufen, um Einheiten zu leveln. Solche XP-Tomes erscheinen im Shop, wenn im limitierten Angebot eine Einheit verfügbar ist, die ihr schon erworben habt. Und diese Tomes geben allerhand XP für die jeweilige Einheit, darauf verzichten solltet ihr nicht! Und dann heißt es: Versucht euren Roadblock-Kampf erneut!
Warcraft für unterwegs - noch 2022!
Warcraft Arclight Rumble bietet 70 Maps mit KI-Bossen, 60 Einheiten und wird noch 2022 veröffentlicht. Davor kann das neue Blizzard-Mobile-Spiel in einer Beta auf iOS- und Android-Geräten ausprobiert werden - einen genauen Termin gibt's aber noch nicht.
Davor ... sollte vielleicht noch was am Balancing gedreht werden, hauptsächlich im PvP, denn da sind Horde-Einheiten wie die Orc-Schamanen und der Zauber Blizzard derzeit wirklich übermächtig. Um nicht zu sagen: unfair übermächtig. Jetzt seid ihr dran! Gefällt euch das, was ihr zu Warcraft Arclight Rumble gesehen habt oder juckt euch das nicht die Bohne?
