15 Jahre Bioshock: Geschichte eines Klassikers - Seite 5

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15 Jahre Bioshock: Geschichte eines Klassikers - Seite 5
Quelle: PC Games Hardware

Bioshock feiert sein 15-jähriges Jubiläum! Aber wie entstand das Action-Rollenspiel überhaupt? Wir gehen in unserem Report auf Tauchstation.

Finley beschreibt ihre Bedeutung: "Sie führten letztlich zu einer gemeinsamen Vision, machten Probleme und Lösungen deutlich (...). Da Bioshock eine relativ unbekannte Marke außerhalb der Spieleentwickler-Community war, war der öffentliche Eindruck enorm wichtig, um Aufmerksamkeit und damit auch einen späteren finanziellen Erfolg zu generieren." Neben der Demos dienten auch immer wieder Tests mit Fokusgruppen als Gradmesser. Die erste Runde bezeichnete Alyssa Finley als "brutal": "Die Tester beschrieben den ersten Abschnitt als viel zu beschränkt, verwirrend und nicht besonders aufregend. Sie schalteten neue Kräfte frei, wussten aber nicht, was sie damit anstellen sollten und sind daher bei den traditionellen Waffen geblieben.

Das frustrierte sie. Die Spieler interagierten nicht mit den Big Daddys und sie verstanden nicht, wie sie ihren Charakter verbessern konnten." Einige Tester waren gar mit den Charakteren, der Masse an Dialog und der Geschichte selbst überfordert oder verpassten schlichtweg wichtige Informationen. Dieser Prozess war hart, sorgte aber auch dafür, dass man Bioshock noch einmal überarbeitete, beispielsweise das Tempo der Spielprogression zu Beginn zurückschraubte und an der generellen Lesbarkeit des Gameplays arbeitete.

Die Animation der Hände spielt in Bioshock eine entscheidende Rolle. Die Bewegungen und Effekte stellen den Einsatz der Plasmide dar. Ein Schnippen etwa setzt den lauernden Big Daddy in Brand. Quelle: Moby Games Die Animation der Hände spielt in Bioshock eine entscheidende Rolle. Die Bewegungen und Effekte stellen den Einsatz der Plasmide dar. Ein Schnippen etwa setzt den lauernden Big Daddy in Brand.

Am Ende wegbereitend

Bioshock war in seiner Entwicklung ein Auf und Ab, das den Machern dahinter viel abverlangte. Im Nachhinein sieht Alyssa Finley diesen Prozess aber sogar als heilsam an: Das Spiel wurde dadurch besser und das Team dahinter konnte Schwächen entsprechend anpassen.

Nachdem die ersten Konzepte für Bioshock bereits 2002 entstanden waren, dauerte es schließlich bis zum 21. August 2007, bis Rapture seine Tore für die Öffentlichkeit öffnete. Und auch, wenn Ken Levine später attestierte, dass dem Spiel weitere sechs Monate Feintuning gutgetan hätten, so wurde Bioshock zum Erfolg.

Das Spiel verkaufte sich binnen der ersten zwei Jahre rund drei Millionen Mal und begründete eine neue Marke. Die Bioshock-Serie (also die ersten zwei Teile sowie Bioshock Infinite) verkaufte sich bis 2021 rund 38 Millionen Mal.

Aber wie geht es mit der Reihe weiter? Fest steht bislang nur, dass sich Bioshock 4 bei dem eigens für die Serie gegründeten Studio Cloud Chamber in Entwicklung befindet. Wann genau und in welcher Form Bioshock fortgesetzt wird, steht aber noch in den Sternen - oder liegt vielleicht auch irgendwo auf dem Grunde eines virtuellen Ozeans ...

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