Batman: Arkham Origins im Test - PC-Steuerung, Kopierschutz, Editionen + Wertung

Test Felix Schütz
PC-Version: Hohe Weitsicht, mehr Partikeleffekte und schärfere Texturen als auf Konsolen.
Quelle: PC Games

Batman: Arkham Origins im Test für PC, PS3 und Xbox 360. Für das dritte Batman-Abenteuer hat Rocksteady die Entwicklerfackel weitergereicht: Batman: Arkham Origins entstand beim neuen Entwicklerteam WB Games Montreal. Der dritte Teil ist ein Prequel, spielt Jahre vor den Ereignissen von Arkham Asylum. Daraus stricken die Entwickler eine spannende Ursprungsgeschichte, verzichten aber auf spielerische Impulse und neue Ideen. Das Ergebnis ist darum nicht genial, aber immer noch ein Pflichtkauf für Batman-Fans.

Info: PC-Technik, Steuerung per Maus/Tastatur und Kopierschutz

PC-Version: Selbst bei voll aufgedrehten Details läuft das Spiel erfreulich flüssig. Quelle: PC Games PC-Version: Selbst bei voll aufgedrehten Details läuft das Spiel erfreulich flüssig. Auch bei Batman: Arkham Origins fällt die PC-Fassung grafisch aufwendiger aus als die drei Konsolenversionen (PS3, Xbox 360, Wii U). Wie bei den Vorgängern bietet die PC-Umsetzung schärfere Texturen, DX11-Unterstützung, zusätzliche Partikel und schicke PhyX-Effekte, entsprechende Hardware vorausgesetzt. Darüber hinaus wurde auch die Steuerung wieder sehr gut für Maus und Tastatur angepasst - besonders in Kämpfen ist die Maus-Steuerung gegenüber dem Gamepad sogar leicht überlegen, da man die Kamera hier deutlich schneller bewegen kann, das sorgt für mehr Übersicht und Kontrolle. Da die PC-Fassung bis zum ersten Patch noch ein paar Bugs hat, haben wir ein paar Punkte von der Wertung abgezogen - sollten die Fehler in Kürze beseitigt werden, gibt's eine entsprechende Aufwertung.

Kopierschutz: Die PC-Version muss nur über Steam aktiviert werden, das gilt auch für die DVD-Version. Games for Windows Live (war in den Vorgängern noch Pflicht) wird nicht mehr unterstützt.

Die Editionen und DLCs von Batman: Arkham Origins im Überblick

Day1-Edition: Neben dem Hauptspiel enthält diese Vorbesteller-Edition ein paar zusätzliche Karten für den Herausforderungsmodus. Highlight der Vorbesteller-Inhalte ist Deathstroke: Der Anti-Held liegt der Day1-Edition als Bonus-Charakter bei, allerdings ist er nur auf den Challenge Maps spielbar. Exklusiv für PS3-Spieler enthält die Day1-Edition zudem das Knightfall-Pack, das zwei zusätzliche Kostüme und fünf Challenge Maps mitliefert. Wer die PC-Fassung über Steam vorbestellt hat, erhält hier ebenfalls die Deathstroke-Inhalte.

Die Collector's Edition von Batman: Arkham Origins gibt es nur für Xbox 360 und PS3. Quelle: Warner Bros. Entertainment Die Collector's Edition von Batman: Arkham Origins gibt es nur für Xbox 360 und PS3. Collector's Edition: Nur für Xbox 360 und PS3 erscheint das Spiel auch in einer aufwendigen Collector's Edition. PC- und Wii-U-Spieler müssen hingegen mit der Day1-Edition vorliebnehmen. Die europäische Sammleredition wird hierzulande über Amazon.de vertrieben. Ihre Inhalte unterscheiden sich etwas von der US-amerikanischen Sammleredition: Sie enthält eine Steel Box, ein Artbook, gedruckte Karten und Unterlagen sowie eine Sammlerfigur (30 cm). Dazu gibt es mehrere DLCs, darunter auch hier das Deathstroke- und (im Fall der PS3-Fassung) das Knightfall-Pack.
Der Preis: 100 Euro.

DLCs und Season Pass: Auch für Batman: Arkham Origins sind verschiedene DLCs geplant. Manche davon sind in einem Season Pass zusammengefasst, darunter Mini-Erweiterungen, die nur (spielerisch unbedeutende) Kostüme und Skins für Batman mitliefern. Der ebenfalls enthaltene DLC Initiation erweitert den Herausforderungsmodus um neue Inhalte, in denen man Bruce Wayne steuert, bevor er seine Ausbildung abschließt - die Punktejagd findet hier in einem asiatischen Kloster statt. Zusätzlich umfasst der Season Pass noch einen geheimen, laut Entwickler aufwendigen Story-DLC, der aber nicht zum Release erhältlich sein wird. Da bleibt zu hoffen, dass Umfang und Qualität der Story-Erweiterung überzeugen können - denn mit 20 Euro ist der Season Pass ordentlich teuer geraten.

Meinung

Wertung zu Batman: Arkham Origins (PC)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu Batman: Arkham Origins (X360)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Batman: Arkham Origins (PS3)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Gelungene Vorgeschichte zu den bisherigen Arkham-SpielenRasante, fantastisch animierte NahkämpfeGewohnt spannende Schleich-PassagenGotham City als weitläufiger, frei erkundbarer SchauplatzGut umgesetzte Batman-Charaktere mit tollen SprechernAufwendige Inszenierung, stimmungsvoller SoundtrackWitziger, kurweiliger MultiplayermodusPC-Fassung u.a. mit zusätzlichen PhysX-Effekten
Kaum neue Ideen, fast alles ist aus Arkham City bekanntInnenlevels fallen linearer aus als in den Vorgängern, weniger zu entdeckenRiddler-Rätsel der Vorgänger wurden ersatzlos gestrichenMit 12-16 Stunden umfangreich, aber kürzer als Arkham CityLebloses Gotham CityTechnische Schönheitsfehler (z.B. einige matschige Texturen) auf Konsolen, gelegentliche Performance-Einbrüche (PS3)PC-Fassung noch mit einigen BugsLadefehler im Multiplayermodus

Bildergalerie

  1. Seite 1 Batman: Arkham Origins im Test - Story, Spielwelt, Kämpfe
  2. Seite 2 Batman: Arkham Origins im Test - Nebenquests, Technik auf Konsolen und PC, Multiplayer-Modus
  3. Seite 3 Batman: Arkham Origins im Test - PC-Steuerung, Kopierschutz, Editionen + Wertung
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