Bei der ersten Entwickler-Beta von iOS 26.4 und iPadOS 26.4 setzt Apple vor allem auf Systemsicherheit und Datenschutz. Dazu gehören die automatische Aktivierung des erweiterten Diebstahlschutzes und die Einführung neuer Verschlüsselungsstandards für die plattformübergreifende Kommunikation.
Die voraussichtlich noch im Frühjahr 2026 erscheinenden Updates 26.4 für iOS und iPadOS werden einige Neuerungen beinhalten: die Möglichkeit, in Apple Podcasts nahtlos zwischen Audio- und Video-Podcasts zu wechseln, ein einheitliches Design der Apple-Konten oder einen neuen "Dringend"-Bereich in der Erinnerungen-App. Das Tool "Playlist Playground" in Apple Music soll KI-Unterstützung erhalten, um basierend auf Textbeschreibungen automatisierte Wiedergabelisten erstellen zu können. Doch das Hauptaugenmerk liegt auf der Sicherheit.
iOS 26.4 mit verbessertem iPhone-Diebstahlschutz
Eine der wichtigsten Änderungen beim Nachfolger des Updates iOS 26.3 wird der standardmäßig aktivierte "Schutz für gestohlene Geräte" sein. Bisher mussten iPhone-Nutzer die Ende 2023 als Beta-Version eingeführte Sicherheitsfunktion manuell in den Einstellungen unter "Face ID & Code" einschalten. Durch die Standardaktivierung soll sichergestellt werden, dass kritische Aktionen wie der Zugriff auf gespeicherte Passwörter, das Ändern der Apple-ID oder das Deaktivieren der "Wo ist?"-Funktion zwingend eine biometrische Authentifizierung via Face ID oder Touch ID erfordern. Ein einfacher Passcode reicht in diesen Fällen nicht mehr aus.
Zusätzlich greift bei sensiblen Änderungen wie dem Ändern des Passworts für die Apple-ID, dem Ändern des Sperrcodes sowie dem Abschalten der Ortungsfunktion oder des Diebstahlschutzes an unbekannten Orten eine einstündige Sicherheitsverzögerung. Erst nach Ablauf dieser Zeit ist eine erneute biometrische Bestätigung notwendig, um die Änderungen zu übernehmen. Dies soll es Dieben verkomplizieren, das Gerät vollständig zu übernehmen, selbst wenn sie den 4-6-stelligen Entsperrcode vorher per sogenanntem "Shoulder-Surfing" ausspioniert haben.
Eine weitere Änderung betrifft die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten. Apple will im Update hierfür das Universal Profile 3.0 der GSMA implementieren. In der aktuellen Beta-Phase ist diese Verschlüsselung zunächst nur auf die Kommunikation zwischen Apple-Geräten beschränkt, soll jedoch künftig ebenso mehr Sicherheit im Austausch mit Android-Smartphones gewährleisten. Gesicherte Chats können Nutzer an einem Schloss-Symbol in der Nachrichten-App erkennen.
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Quelle: via MacRumors
