Die Animationen der Charaktere sind sehr schwach.
Yugi, ärgere dich nicht: Nach dem missglückten Versuch, das strategische Yu-Gi-Oh!-Konzept in ein glücksorientiertes Brettspiel zu verlagern, hat sich Konami bei Nightmare Troubadour auf alte Stärken zurückbesonnen. Das Spiel kommt zwar ohne die Rollenspiel-Elemente der Game-Boy-Advance-Vorgänger daher, dafür wurde in besonderem Maß an der Präsentation der Kämpfe gefeilt. Bevor die Kartenklopferei beginnen kann, registrieren wir uns zunächst bei Kartenhändler Trusdale mit Namen und Wohnort und stürzen uns danach in neue Herausforderungen in Kazuki Takahashis Yugi-Muto-Universum.
Karten-Crashkurs
Während Einsteiger bei den bisherigen Ablegern ein Tutorial schmerzlich vermissten, bedient Konami diesmal auch Sammelkarten-Neulinge. Zu mehr als 130 Begriffen eignet ihr euch Spielgrundlagen an und lernt die Verwendung der Monster-, Fallen- und Zauberkarten anhand knapper Texterläuterungen. Weitere sechs Kapitel machen euch auf dem Duelliertisch mit dem Spielprinzip vertraut - leider ohne einen Kommentar, der euch bei der Wahl der Karten an der Hand führt, sodass zumindest allgemeine Vorkenntnisse unabdinglich sind.
Im Hauptabenteuer dirigiert ihr dann einen Cursor durch die Straßen eures virtuellen Städtchens und ortet auf ziemlich unspektakuläre Weise eure Duellanten. Ziel ist es, in den Experten-Cup aufzusteigen und Erfahrungspunkte zu sammeln, mit denen ihr neue Booster-Packs erwerbt. Das Sortieren und Anwählen der Karten funktioniert dank Touchscreen besser als je zuvor, der WLAN-Modus für zwei Spieler (jeweils mit eigener Cartridge) und hübsche Kampfanimationen komplettieren die Kartensause für unterwegs.
